Hausbau - jetzt ist Innen schon viel fertig

Ende letzten Jahres fanden ja die letzten Bauabschnitte statt, die ich persönlich noch unter Rohbau einsortiere. Ich weiß schon - das ist normal nur das Haus ohne Fenster, Putz oder Estrich. Aber für mich ist es erst Innenausbau, wenn man es erkennt.

In den letzten beiden Monaten ist wahnsinnig viel passiert. Manchmal so schnell, dass ich richtig überrascht war. Andere Dinge hängen immer noch hinterher.

Dennoch steht der Umzugstermin. Mitte März ist es soweit und wir beziehen unser eigenes Häuschen. Eigentlich wollte ich Euch vorab noch soviele Fotos der einzelnen Schritte zeigen, aber jetzt gibt es einfach mal drei Bilder, die für mich so eine Art Meilenstein in Sachen Innenausbau sind.


Ja, wir haben eine lila Wand im Bad. Ja - ist auf meinem "Mist" gewachsen. Auch die Glitzerfugen. Der Rest ist aber deckenhoch weiß mit zur Wand passender Bodüre. Die Fliesen waren neben den Malerarbeiten das Erste, was im neuen Jahr auf dem Plan stand.


Unser "Herzstück" - die offene Küche. L-Form und 4 x 4m lange (mit Elektrogeräten, wie z. B. auch den Side-by-Side Kühlschrank. Die Küche steht ebenfalls auf Fliesen, die alten Holzdielen ähneln sollen. Ich liebe diese Fliesen. Vor allem haben wir die erst nach der küche ausgesucht und doch irgendwie passend getroffen. Unsere Küche stand ja schon, bevor überhaupt die ersten Bauarbeiten angefangen haben.


Zürück ins Badezimmer und zu unserer Badewanne, die momentan mit einer Prüfflüssigkeit gefüllt ist, ob denn auch alles dicht ist.

Und sonst so: Fliesen und Bodenbeläge sind drin, gemalert ist, die WCs, Dusche, Wanne ist da und somit auch die Enthärtungsanlage. Über die Küche freuen wir uns derzeit noch am meisten. Momentan wird der Laminat verlegt. Bis auf den Küchenteil fehlt allerdings noch überall die Elektrik.

Unser Elektriker sollte eigentlich schon fertig sein. Uneigentlich funktioniert da momentan gar nichts. Ich hoffe mal, er bekommt das bald auf die Reihe und wir haben auch sonst Strom. So lange gibt es nämlich auch noch kein warmes Wasser. Weil auch hier Strom für die Anlagen gebraucht wird und so bisher die Trinkwasserleitung noch nicht angeschlossen wurden. Dafür gibt es noch immer einen Zähler fürs Bauwasser.

Drei Wochen noch - dann steht der Umzugswagen vor der Tür. Bis dahin ist noch viel zu tun, daher wird es hier nicht mehr viel zu lesen geben. Dafür gibt es dann natürlich eine Roomtour durchs ganze Haus, wenn mal alles soweit fertig ist. Das dauert aber noch ein bisserl...gaub ich ;o).

Bis dahin drückt uns doch einfach die Daumen, dass weiterhin alles klappt und der Umzug schnell über die Bühne geht. Danke *knuuuutsch*

Nickname 22.02.2016, 10.27| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, Estrich, Bautür, unser Traum vom Haus, Haus, Neubau, Einfamilienhaus, Endpurt, Innen,

Hausbau KW 50, 51 und 52 - es wird warm im Haus

Fast einen Monat habe ich Euch jetzt nichts mehr von unserer Baustelle berichtet. Schon allein daran erkennt man wohl, dass es jetzt wirklich in den Endspurt geht und es zwischendurch ein paar Leerläufe aufgrund Trocknungszeit gab.

Ende der KW 49 war ja unser Estrich im Haus. Lt. Baufirma wäre er schon am nächsten Tag betretbar gewesen. Wir haben dennoch ein paar Tage mehr gewartet. Und komischerweise ist in dieser Woche auch kein anderer Handwerker gekommen. Also hat das schon so gepasst, dass wir erst mal 7 Tage bis zum Betreten abgewartet haben.


An der doch recht dunklen Farbe sieht man, wie feucht der Estrich noch war. Die Wände dagegen haben da schon richtig gut ausgeschaut und nur in bestimmten Ecken waren sie noch feucht.


Hier in meinem zukünftigen Foto-Arbeits-Wasauchimmer-Zimmer, dass ja auch gleichzeitig Heizungsraum ist sieht man anhand der weiteren Bilder, was in KW 51 und 52 so passiert ist.


Nachdem unter der Heizung mit speziellem Fliesenkleber 5 Reihen unserer Fliesen verlegt wurden, konnte sich der Heizungsbauer ans Werk machen. Keine Ahnung, wieviel Meter Kupferrohre er da noch verbaut und eingebaut hat, aber unser zukünftiges Wohnzimmer war voller Heizungszubehör.


Ich hab so ziemlich gar nichts an den Plänen verstanden, aber ich hab den Job ja auch nicht wirklich gelernt. Blatt für Blatt wurde abgearbeitet und danach eingebaut.


Gerade pünktlich zur Weihnachts- und Ferienzeit war dann der Einbau fertig. Das hat zeitlich gut gepasst, da das Aufheizprogramm gestartet wurde. In dieser Zeit fährt die Heizung Tag für Tag rund 5 Grad hoch, bis zu einer Vorlauftemperatur von rund 60 Grad und dann wieder automatisch zurück.

Das war nicht nur für die Heizung wichtig, sondern auch für den Trockenprozess im Haus. Aufgrund der Fußbodenheizung und der hohen Vorlauftemperatur wurde unser Häuschen schnell zur Sauna. Teilweise war die Luftfeuchtigkeit so hoch, dass man nicht mehr atmen konnte. Ein Tropenhaus ist da ja langweilig dagegen ;o).

Daher war es nötig, dreimal täglich ins Haus zu fahren und für rund 15 Minuten zu lüften. Das haben wir auch fleissig gemacht. Dieser ganze Heiz- und Trockenvorgang dauerte bis letztes Wochenende.

Gestern sind wir mit unserem Fliesenleger und auch dem Heizungsbauer durchs Haus, um weiter zu planen. Nuja - jetzt verzögert sich mal wieder etwas um eine Woche. Die Sanitärer hatten ein schlechtes Augenmaß....

Nickname 12.01.2016, 11.46| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, Estrich, Bautür, unser Traum vom Haus, Haus, Neubau, Einfamilienhaus, Endpurt,

Hausbau KW 48 und 49 - endlich Bautüren und Estrich

Schon vor langer Zeit hat unser Bauträger gesagt, dass es mit dem Estrich in den Endspurt geht. Für ihn tut es das auf jeden Fall, denn bis auf den Außenputz und die Koordination von Elektriker und Heizungsbauer hat er nicht mehr viel mit unserem Häuschen zu tun.

Allerdings gilt dieser Endspurt auch für uns. Rund 3 bis 4 Monate dauert es jetzt nur noch, bis wir komplett in unserem neuen Häuschen leben. Einen Monat lassen wir mit dem alten Haus überlappen, dass es hier nicht zu stressig wird. Es gibt schließlich viel zu tun bei uns.

Nachdem ich mir persönlich ja schon Sorgen machte, dass Unbefugte das Haus betreten und z. B. die Fußbodenheizung beschädigen, kamen in der KW 48 endlich unsere Bautüren:


Klar - so wirklich abgesichert ist da nichts. Aber ich denke, dass das dann doch mehr Überwindung kostet, eine Bautür aufzubrechen als wenn man einfach so in ein fremdes Haus watscheln kann.


Noch viel wichtiger waren die Türen aber, weil der Estrich kam. Dieser durfte ja erst nach einigen Tagen betreten werden und daher war ich hier schon beruhigt, das Türen da sind. Außerdem soll es da ja auch nicht ziehen, damit der Estrich richtig "abbinden" kann.

So gibts diese Woche auch nur die Fotos von den Türen, sowie ein Bild der Verkleinerung eines Türsturzes. Hier stellte sich nämlich heraus, dass es die Türen doch nicht so hoch wie erwartet gibt und dass man den Aufbau auch nicht mit Estrich ausgleichen kann. Also wurde ein wenig mit Ytong verkleinert.


Ich denke, jetzt ist dann noch mehr Geduld meinerseits gefragt, als bisher. Schließlich beginnt jetzt erst die wichtige Trockenphase im Inneren des Hauses sowie die vielen Arbeiten, die zum Einzug noch ein Muss sind. Natürlich halte ich Euch weiter auf dem Laufenden!

Nickname 14.12.2015, 10.35| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, Estrich, Bautür, unser Traum vom Haus, Haus, Neubau, Einfamilienhaus, Endpurt,

Sonntagsbild vom 29.11.2015 - Ein Teufelchen fürs Teufelchen

Erinnert Ihr Euch noch an meine Aktion "Sonntagsbild"? Ich muss ja gestehen, dass ich mich auch nur daran erinnert habe, weil ich beim Aufräumen hier den passenden Ordner entdeckt habe und voller Entsetzen festgestellt habe, dass es fast ein Jahr her ist, dass ich ein sonntagliches Bild gezeigt habe.

Nun ja - ob ich es wieder probiere? Und ob im nächsten Jahr wieder ein wenig mehr Leute dabei sind? Freuen würde es mich ja....

Heute gibts auf jeden Fall mal wieder ein Bild für Euch. Ein Teufelchen fürs Teufelchen. Genauer ist das ja Minilautsprecher, den ich als kleines Dankeschön erhalten habe. Entstanden aus einer Kooperation auf meinem Testblog.

So etwas finde ich als (Test)Blogger übrigens immer wieder schön. Wenn man (zusätzlich zum Testprodukt) einfach mal eine kleine Überraschung erhält. Da merkt man dann doch, wenn sich die Anbieter Gedanken machen und sich auch mal umschauen - wie hier Herbert von Sound2go.

Nickname 29.11.2015, 12.17| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sonntagsbild

Hausbau KW 47 - die Fußbodenheizung, das Dachgeschoss und ein bisserl Elektrik

Eins kann ich Euch sagen: im Moment kommt mir schon alles quälend langsam vor. Wenn ich mir überlege, wieviel Trockenzeit nach dem Estrich noch sein muss.....
Ach, da will ich lieber nicht dran denken.


In der KW 47 gings ein wenig ruhiger zu. Im Dachgeschoß wurden die OSB, ODF oder auch MDF-Platten auf dem Boden und den Dachschrägen angebracht. Wie man sieht, isses da oben auch recht staubig.



Unten waren der Heizungsbauer und die Elektriker recht fleissig. Während man bei den Heizungsmenschen sieht, was sie getan haben, ist es bei den Elektrikern eher schwer. Da verschwiden halt auch alle Kabel in die Leerrohre ;o). Das da oben wird mein Büroheizungsraumzimmer.


Der Putz an den Wänden wird heller und heller, nur an manchen Stellen ist er noch so feucht, dass man es sieht.

Schlaufen über Schlaufen haben sich gegen Ende der Wochen durch alle Zimmer gezogen und wurden dann mit den Rohren im Heizungsraum verbunden. Da das alles doch ein wenig empfindlich ist und wir zu dieser Zeit noch keine Bautüren hatten, machte ich mir Sorgen, dass es hier evtl. zu Beschädigungen kommt. Keine Ahnung, wer da Nächtens auf die Idee kommt, da vielleicht mal reinzugehen.


Ob die Schläuche alle dicht sind, wurde dann aber mittels Druckluft und Wasserdruck wohl nochmal geprüft. Zumindest hingen da einige Geräte rum, die das wohl testen sollen.

Viel mehr war die Tage nicht los. Ja ich weiß - alles eine Sauarbeit über mehrere 100qm. Aber Ihr wisst ja, dass ich es nicht mit der Geduld habe. Nächste Woche soll der Estrich kommen und dann....dann ist wieder ein Schritt getan.

Rund 4 Monate noch...

Nickname 27.11.2015, 17.51| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, Innenausbau, unser Traum vom Haus,

Hausbau KW 46 - alles verputzt und Vertrauen muss man haben

Die Kalenderwoche  46 stand fast nur unter dem Motto Putz.

Das Verputzen innen ging wirklich flott. Wenn man sich überlegt, dass vom Keller bis rauf zum Dachgeschoß jede einzelne Wand abgespritzt werden soll und dabei Fenster und anderes geschont werden soll, dann ist das eine klasse Leistung.



Das ist der Blick, den ich Euch ja immer mal wieder zeige - vom Wohnbereich in Richtung Küche.

Meine Kamera hat übrigens keinen Fehler - das Flirrende und die Flecken die Ihr da seht ist feinster Staub. Wenn ich mit Blitz fotografiere, dann wird er verdammt sichtbar.
Wie staubig es im Haus ist merke ich immer, dass ich nach einer gewissen Zeit tatsächlich Probleme mit der Luft bekomme. (Haus)Staub-Allergie halt.



Und wieder sieht es einen Schritt wohnlicher aus.

An den Staub mag ich sonst weiter noch gar nicht denken. 10 Minuten das Handy auf der Fensterbank dort und es ist weiß und voller Staub. Mal sehen, was das für eine Putzerei zum Einzug wird.


Zum Ende der Woche hin kam dann die Lieferung der Fußbodenheizung. Vertrauen haben die Handwerker da ja. Von Donnerstag an stand alles, was man dazu braucht in der zukünftigen Garage. Einschließlich der Kupferrohre und Dämmung und was es nicht alles braucht. 

Nun soll im Haus sowie im Büro innerhalb einer Woche die Heizung verlegt werden, denn schon in KW 48 soll der Estrich kommen. Da bin ich jetzt gespannt....


Nachdem die Dachdecker soweit fertig sind, haben sie die Leitern (Absturzsicherung) am Dach entfernt. An einer davon hing ja unser Richtkranz. 7 Wochen hing er nun da oben. Da hat sich der Kauf wenigstens gelohnt ;o).

Nun bin ich wirklich schon gespannt, wie es weitergeht. Mit dem Estrich geht es ja wirklich einen riesigen Schritt Richtung Fertigstellung des Hauses innen. Danach braucht es eigentlich nur noch die Fliesen und Bodenbeläge und dann ist es tatsächlich geschafft. Gut - bis dahin muss der Estrich erst mal trocken werden und bis der Fliesenleger kommt, dauert es bis Mitte Dezember, wenn nicht bis ins neue Jahr zwecks Feiertage.

Aber dann....dann gehts Richtung Einzug!

Nickname 20.11.2015, 11.41| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, Innenputz, Dämmung, Dach, Wände, Haus, Bau, ,

Hausbau KW 45 - da steht ein Monster in der Tür und gedämmt wird auch

Als am Ende der KW 44 das Hasi wieder vor unserer Türe stand, da wussten wir, dass es bald los geht, mit dem Verputzen.

Tatsächlich war es dann mit zwei Tagen Verspätung am Mittwoch der KW 45 soweit und die Putzer legten los.
(Der Name ist übrigens äusserst irreführend, denn wenn wer am meisten Dreck macht, dann sind das die (Ver)Putzer *gg*)



Dieses Monster stand dabei mitten in unserer großen Öffnung für die Eingangstür. Da blieb es dann auch bis in die KW 46 und schepperte, röchelte und verlor Wasser. Da wurden nur noch die Schläuche angesteckt und dann damit in den unterschiedlichsten Räumen der Innenputz aufgespritzt.

In nicht ganz einer Woche sollte das Haus innen fertig verputzt sein. Der Mann wollte es nicht glauben - aber es ging dann tatsächlich noch schneller. Vier ganze Tage und ein paar zerquetschte Stunden zwischendrin waren die Männer da und haben fleissig gewerkelt.


Dass es zu Verzögerungen kam, war übrigens gar nicht so schlecht. Die Dachdecker hatten oben nämlich noch so einiges zu tun und mussten auch noch ihre Arbeiten erledigen. Auch oben musste ja verputzt werden und dazu braucht es eindeutig mehr Platz, als dort war.


Aber auch das ging dann recht schnell und so stand dem Verputzen oben auch nichts mehr im Weg. Das auf dem Boden ist übrigens eine Art Styropor zum dämmen. Darauf, wie auch an die Dachschrägen kommen noch sog. ODF-Platten. Das sind die, die man da hinten noch auf der Palette stehen sieht.

So ist der Keller zwar gedämmt, gilt aber dennoch nicht als ausgebaut. Dort finden dann wohl viele Kisten Platz - irgendwo braucht man ja Stauraum und der Keller fällt ja weg.


Von Woche zu Woche wird das Haus wohnlicher und nach wie vor würde ich lieber früher als spät einziehen. Aber bis Februar/März muss ich mich wohl nach wie vor gedulden.

Nickname 17.11.2015, 15.25| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, unser Traum vom Haus, Putz, Verputzen, Bauarbeiten, Bagger,

Hausbau KW 44 - ein wenig Granit und die Sickergrube

Zwischen dem Fenstereinbau und dem Einbau der Fensterbänke aus Granit passierte nicht viel. Die Fensterbänke müssen aber unbedingt vor dem Innenputz angebracht werden.

Da gab es 3 kleine Tage Stillstand, was aber nicht weiter schlimm war. Dafür passierte in der Woche wieder gleich mal mehr.


Bei den Fensterbänken habe übrigens ich mich durchgesetzt. Die mussten glitzern ;o). Und das tun sie auch. Momentan stehen sie eher noch vor Dreck, aber wenn sie mal sauber sind, dann sieht der Granit der sich "Sky Galaxy black" nennt, bestimmt toll aus.


Mir graut es schon heute vorm putzen und ich überlege mir ernsthaft, ob ich mir so eine Baustellenkomplettreinigung leiste bzw. mir da Unterstützung hole.


Nebenbei gab wurde auch wieder ein wenig im Garten und vor der Tür gegraben. Die Sickergrube musste noch verbaut werden. Die Rohre dafür lagen schon einige Zeit vor der Tür.


Also wurde der zukünftige Garten wieder aufgegraben, um dort noch die letzten Rohre zu verlegen. Generell war uns das sehr recht. Die Chance haben wir gleich genutzt und schon mal einen Teil abtragen lassen. Irgendwann im Frühjahr wird das dann wieder mit Humus/Gartenerde aufgefüllt.


Ein Loch! Ein teures Loch...

Ich könnte mich ja jetzt über den Sinn und Unsinn von Rohren für den Wasserablauf auslassen. Bringt aber nix. Das Regenwasser darf eben nicht in den Kanal, sondern muss versickern. In das Loch hier läuft das Wasser aus den Regenrinnen. Der Anschluß am Kanal wäre einfacher gewesen (und natürlich günstiger).

Nickname 12.11.2015, 14.25| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, unser Traum vom Haus, Garage, Sickergrube, Granit Bauarbeiten, Bagger, Bauimpressionen,

Hausbau KW 43 - jetzt können wir fensterln

Ein wenig länger als erwartet hat die Lieferung der Fenster gedauert. Was aber so gar nichts macht - denn dafür war die Schreinerfirma, die diese eingebaut hat, richtig schnell.

Nein, wir haben keine Holzfenster - wir haben Kunststofffenster. Beidseitig übrigens in RAL 7016 und somit grau. Wir wollten innen ebenso dunkle Rahmen wie außen und der Wunsch wurde uns natürlich erfüllt.


Eines der kleineren Fenster - auch ToiToi-Fenster. Da stand es nun im Eingang und wartete, bis es in den Rahmen springen konnte.


Apropos Rahmen - das ist der größte Rahmen bei uns im Haus und gehört zur Terrassenausgangstür.


Werkzeug braucht es für den Einbau ja auch jede Menge. Dieses wurde in der zukünftigen Küche gelagert.


Das Fenster, bei dem wir uns nicht so sicher waren, wie es wirkt, ist dieses hier. Es handelt sich um unser Treppenhausfenster, mit Satinatorfolie. Sprich, man kann einfach nicht so richtig durchschaun.

Im eingebauten Zustand sieht es aber tatsächlich richtig gut aus. Aber das zeige ich Euch erst das nächste mal.


Mit Blick aus Südwesten und eingebauten Fenstern macht das Häuschen doch echt was her, oder?

Und falls Ihr Euch nun wundert, wo das Gerüst auf einmal hin ist: wir wollten nicht mehr, dass das Haus dieses Jahr noch außen verputzt wird. Aufgrund der Preise für so ein Gerüst hat der Bauträger dieses bis ins Frühjahr abgebaut.

Vermutlich ist das Häuschen auch außen noch so unverputzt wie jetzt, wenn wir einziehen - aber da müssen wir uns einfach vom Wetter überraschen lassen.

Nickname 10.11.2015, 08.21| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, unser Traum vom Haus, Erdgeschoss, Bauarbeiten, Bagger, Bauimpressionen,

Montagsherz vom 09.11.2015

Lang ist es her, das letzte Herzerl hier auf meinem Blog. Aber als ich letztens das Meersaufutter umgefüllt habe, habe ich dort tatsächlich auch Herz entdeckt. Gleich fotografiert und schon hier online ;o).

Wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche!

Nickname 09.11.2015, 09.15| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: TeufelsFotos

Hausbau KW 42 - Stillstand...die Fenster kommen mit Verspätung

Noch schlimmer, als gefühlter Stillstand, ist ein tatsächlicher Stillstand.

Warten auf die Fenster war angesagt - da gab es zeitliche Verzögerungen. Wieso, weshalb, warum weiß keiner so genau. Aber wenn die Baufirma wohl meinte, dass wir absolut im Plan sind, passt es ja.


Trotz allem haben wir natürlich unser Häuschen regelmässig besucht. So gibts diesmal einfach nur ein Bildchen von der aufgeräumten Baustelle bzw. mit Blick auf das Grundstück aus Südost.

Nickname 30.10.2015, 13.32| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, nichts ist los, Stillstand, keine Fenster,

Hausbau KW 41 - noch mehr Installation und kleine Mauerarbeiten

Es ist irgendwie schwierig, regelmässig ein Bautagebuch zu schreiben, wenn gefühlt gar nicht soviel passiert.

Die Elektriker sowie auch die Sanitärer sehen das vermutlich ganz anders, da sie täglich in der KW 41 in unserem Häuschen gearbeitet haben.


Die Elektriker haben im ganzen Haus zig Meter Leerrohre verlegt. Ich weiß gar nicht, wieviel Meter im Haus inzwischen verbaut sind. Aber egal wo man steht oder geht, sieht man die schwarzen Rohre.


Auch im Bad wurde in dieser Woche fleissig garbeitet. Ein paar kleine Mauerarbeiten waren ebenfalls noch zu erledigen. So wurden Abmauerungen im Bad (z. B. für Duschmittel & Co) gezaubert sowie hier unsere Bank in der zukünftigen Dusche. Ja - wir können beim Duschen sitzen *gg*. (Man muss ja schließlich für später im Alter mitdenken).


Installiert wurde natürlich auch fleissig, wie hier für unsere Eckbadewanne. Klar, dass hierbei auch die Ziegel wieder aufgeschlagen werden müssen, um diese zu verlegen. Manche Löcher sind dann aber so groß, dass sie wieder richtig zubetoniert werden müssen.

Ich würde Euch am liebsten noch viel mehr zeigen. Aber irgendwie gibts tatsächlich nicht mehr. Und 100 Fotos von Leerrohren sind nun auch nicht so interessant, oder? ;o)

Die Arbeiten "ziehen" sich halt alle ein wenig und ich persönlich würde halt einfach gerne mehr sehen. Wenns nicht geht, gehts aber halt nicht. Da muss ich durch mit meiner Ungeduld.

Nickname 29.10.2015, 11.24| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, Innenausbau, Installation, Ziegel,

Glaube - Hoffnung - Liebe

Auch wenn genau diesen Spruch vermutlich Tausende andere Paare genau diesen kirchlichen Spruch nutzen, haben auch wir es getan. Manchmal ist Altbewährtes halt doch einfach das Beste und sagt alles aus, was einem am Herzen liegt.

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
1.Korinther13/13


Dieser Spruch aus den Korintherbriefen begleitet mich schon mein ganzes Leben. Als Taufspruch, als Konfirmationspruch und letztendlich auch als unser Trauspruch. Wenn ich jetzt nicht so ganz falsch liege, war das auch schon der Trauspruch meiner Eltern. Auch andere Texte aus diesem Brief an die Korinther sind in unserer Familie weit verbreitet.

Als ich vor einiger Zeit ein sog. Liebesschloss zum Einmauern in unserem neuen Häuschen bestellt habe, habe ich auch endeckt, dass man dort gravierte Lederarmbänder bestellen kann. Ich fand die Idee, ein persönliches Lederarmband für den Mann zum 13. Hochzeitstag (13! Merkt Ihr was?) eine tolle Sache und habe das dann auch umgesetzt.

Und was passt da dann eben besser, als ein Teil dieser Worte?
Die Beschriftung erfolgte allerdings nicht in Deutsch, sondern wurde schlicht ins Englische übersetzt und so steht nun FAITH - LOVE - HOPE auf dem Armband geschrieben.



So ein Lederarmband mit Gravur gibt es dort in den unterschiedlichsten Ausführungen. Hier habe ich mir ein schlichtes, grause Lederarmband ausgesucht. Passend dazu habe ich noch Symbole dazu ausgesucht, die diese Beschriftung für mich repräsentieren. Das Ganze nicht ganz uneigennützig ;o).

Das Endergebnis hat mich wirklich überrascht und gefällt mir ausgesprochen gut. Daran hat aber auch der Hersteller des Armbandes einen großen Anteil, denn er hat wirklich alle Wünsche so umgesetzt, wie ich es wollte und mir das Armband sogar mit einem verstellbaren Verschluß geliefert.

So ist es nämlich möglich, dass nicht nur der große Mann im Haus das Armband trägt, sondern auch ich. Wenn ich es trage, dann mit den Symbolen, die an einem speziellen Schmuckanhänger daran befestigt werden. Der Mann mag es halt doch eher schlicht und ohne Kreuz, Flügel oder ein Herzcharm.

Wären solche individuellen Geschenke auch etwas für Euch? Oder sind sie Euch zu kitschig?

Nickname 20.10.2015, 16.31| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: TeufelsTrends | Tags: Liebesschloss, Schlösser, Liebe, Garvur individuell gestalten,

Nicht nur wir - auch die Tiere ziehen mit um

Auch wenn es voraussichtlich noch bis März dauert, bis wir in unser eigenes Haus ziehen, mache ich mir schon heute viele Gedanken über die zukünftige Einrichtung. Der Großteil der Möbel und Deko wird neu gekauft . Dabei lohnt es sich auch einfach mal online zu schauen, ob es das Lieblingsstück in einem bestimmten Shop besonders günstig gibt. Und ich freue mich schon tierisch darauf, uns neu einzurichten.

Die Planungen der neuen Einrichtung betreffen aber nicht nur uns Menschen, sondern natürlich auch unsere Haustiere. Schließlich gehören auch sie zur Familie. So sollen sich auch die Katze und die Meerschweinderl im neuen Haus so richtig wohl fühlen.

Während die Meersäue relativ einfach mit einem neuen, geschreinerten Käfig und Freilauf „abgehakt“ werden können, müssen wir uns bei unserer Samtpfote schon ein paar mehr Gedanken machen.

Unsere getigerte Miez hat nämlich schon so ihre Ansprüche und Kuschelgewohnheiten, die es wohl im neuen Haus nicht mehr so gibt. Ein ganz wichtiges Thema für uns ist aber auch, daß es sich bei unserer Katze ja um eine „Freigängerin“ handelt. Sprich – sie kommt und geht nach Lust und Laune.

Bisher hat das ganz gut geklappt, daß wir sie immer über die Terrasse oder Haustür rein- und rausgelassen haben. Katzen haben ja sprichwörtlich keine Besitzer, sondern eher Personal und so haben wir uns natürlich schon dann und wann nach der Katze gerichtet. Da wurde halt dann später ins Bett gegangen oder auch früher aufgestanden, damit die Miez rein- bzw. auch wieder rausgelassen werden konnte.

So war ein Hauptthema mit unserem Fenster- und Türenbauer, wie und ob es denn möglich wäre, gleich eine Katzenklappe mit einbauen zu lassen. Hier kann dann Frau Katze ein- und ausgehen, wann und wie sie will. Nötig ist hierbei nur ein kleiner Chip, der ihr eingesetzt wird, damit nur sie rein und auch wieder raus kann.

Ein Einbau einer Katzenklappe in Glas wäre generell möglich, schlägt aber wegen einer Maßanfertigung der Türe gleich mal mit knappen 800 Euro Mehrpreis zu Buche.

Etwas (viel) günstiger wird es, wenn man eine Katzenklappe verwendet, die sich für den Einbau in Metall- und Holztüren eignet. Dies ist mit einem guten Augen, ein wenig Handwerksgeschick auch relativ kostengünstig und geht auch relativ einfach von der Hand.

So kamen wir gemeinsam mit unserem Fenster- und Türenhersteller zu dem Schluß, eine ganz normale, mikrochipgesteuerte Katzenklappe in unsere Haustür einzubauen. Das Ganze müssen wir in diesem Fall aber nicht selbst machen, sondern wird vom Türenhersteller übernommen.

Das war aber bei Weitem noch nicht Alles. Denn auch IM Haus sollte sich Frau Katz ja wohl fühlen. So soll es neue Schlaf- und Kuschelplätze für sie geben. Ob Kratzbaum, Katzenbett oder auch Schüsselchen zum Fressen – auch diese Möbel und Accessoires sollen dann bitte auch noch zu unserer sonstigen Einrichtung passen.

Wenn schon, denn schon habe ich mir da gedacht und lege hier vor allem auf den farblichen Aspekt einen großen Wert. Daher hoffe ich ja schon jetzt, daß unser Fellknäuel sich auf Ihr neues Katzenbett freut und ihre Haare eher dort, als auf der Couch verteilt. Mein Vorschlag: Und während sie jetzt noch gerne die Möbel zum Krallen schärfen benutzt, sollte sie dies in Zukunft – bei aller Katzenliebe -  ausschließlich am Kratzbaum tun. 

Kratzbäume und andere schöne Stücke finden sich mittlerweile auch online. Dabei kann man sich auch die Suche erleichtern und Malls besuchen, die sich dem Trend angepasst haben und vieles zum Thema Katze zusammengesucht haben.

Nickname 14.10.2015, 15.46| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Loderndes Feuer | Tags: Umzug, Haustiere, Katzenliebe, Meerschweinchen,

So soll es werden - das Bad

Nachdem es ja vom Bau jetzt immer weniger Bilder gibt, habe ich mir gedacht, dass Ihr vielleicht wissen wollt, wie es irgendwann einmal bei uns aussehen soll.

Das Bad ist "mein" Bereich - hier hatte ich größten Teils das sagen, wie es werden soll. Mit knapp 22qm ist es dann 3mal größer als unser derzeitiges Bad. Ich zeig Euch jetzt einfach mal die Pläne des Sanitär-/Heizungsbauers nach meinen unseren Vorgaben.


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Nickname 12.10.2015, 12.40| (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, unser Traum vom Haus, Garage, Bauarbeiten, Bagger, Bauimpressionen, Bad, Pläne, Häuschen,

Hausbau KW 40 - lasst die Spiele - äh - die Rohinstallation beginnen

Nun ist es also soweit und es geht an die Innenarbeiten für unser neues Häuschen.

Ich ahne ja schon Schlimmstes. Da ich weiß, wie ungeduldig ich bin, wird diese Zeit wohl furchtbar für mich werden. Und vor allem geht das ja rund 6 Monate so. Sechs!!! Monate!!!
Wie soll ich das denn bitte überleben? Ich würde ja am liebsten vorgestern als morgen einziehen. Das ist aber wohl nicht möglich.



Ein Blick auf die Dachschindeln der Garage. Nein, ich bin da nicht hochgeklettert, aber aus dem zukünftigen Badezimmer hat man diesen Blick auf die Garage ;o).


Irgendwann wird das mal der Hausdurchgang zum Garten. Naja, eigentlich ist er es ja schon. Rechts die Garage, links in das "Loch" kommt die Eingangstür.


Wenn mich nicht alles irrt, ist das die Verteilung für die Fußbodenheizung im Obergeschoß. Die ersten Rohre sind schon nach unten zur Heizung verlegt.


Willkommen im im Gästeklo. Also irgendwann, wenn es fertig ist. Die rot ummantelten Rohe sind auf jeden Fall Abwasserrohre. Das weiß ich auch *gg*.


Und hier haben die Elektrikerameisen schwer gearbeitet und ihre Wege in der Küche gezogen. Links kommt eine große Terrassentür hin, die Küche ist in L-Form (die Pläne zeige ich Euch die nächste Zeit).

Das wars soweit schon aus der KW 40. Natürlich haben die Sanitärfritzen und die Elektrikerameisen noch viele Rohe verlegt und Kabel eingezogen, aber die Fotos ähneln sich ja irgendwie alle. Größere Veränderungen zeige ich Euch, wenn sie anstehen. Ich glaube, das mache ich dann anhand der gleichen Bilder wie hier. So erkennt man den Unterschied wohl am Besten.

Nickname 08.10.2015, 10.25| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, unser Traum vom Haus, Garage, Bauarbeiten, Bagger, Bauimpressionen, Installation, Innenausbau, innen, Wohnraum,

Hausbau KW 39 - das Dach und ein kleines Richtfest

Mit dem Aufstellen des Daches ist ein Rohbau fertig. Das es bei uns in der 39. Kalenderwoche so weit sein würde, haben wir recht kurzfristig erfahren.

Macht aber nix, ein kleines Richtfest war auch so schnell umgesetzt und überhaupt freuten wir uns natürlich sehr auf diesen "Meilenstein".



Da es diesmal wieder ein wenig mehr Bilder sind, dürft Ihr an dieser Stelle gerne ...weiterlesen

Nickname 04.10.2015, 14.50| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, unser Traum vom Haus, Garage, Bauarbeiten, Bagger, Bauimpressionen,

Inside7 vom 30.09.2015



beweglich …
bin ich derzeit nicht ganz so wie gewünscht - ich fürchte, da kommt der erste grippale Infekt auf mich zu und das merke ich zuerst an meinen Gliedern

betrunken …
war ich schon desöfteren - aber so einen richtigen Blackout hatte ich bisher nur ein einziges mal - mir fehlen somit geschlagene 5 Stunden meines Lebens ;o)

bedauern …
sollte man nichts im Leben

boshaft …
kann ich durchaus werden, auch wenn ich es nicht gerne zugebe

betrügen/betrogen …
wurde ich schon und habe ich schon - wenn es jetzt um das andere Geschlecht geht. Das war so ein "Vergeltungsschlag" *räusper*

bewundern …
kann ich oft die Kreativität anderer Menschen, bei denen alles so leicht aussieht und ich mir immer denke, dass man doch selbst darauf kommen hätte können

buchstäblich …
fertig bin ich jetzt mit den Inside 7 hier ;o)

Nickname 30.09.2015, 19.37| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: TeufelsWörter

Montagsherz vom 28.09. 2015

Montagsherzzeit - mal wieder so zwischendrin ein Foto mit herzigem Kärtchen von mir. Das habe ich samt einer Überraschungstüte mit Leckereien erhalten.

Nickname 28.09.2015, 03.00| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: TeufelsFotos

Hausbau KW 38 - noch ein wenig nach oben

Bevor die KW 39 bald um ist, erzähle ich Euch noch schnell, was letzte Woche alles bei uns los wird. Irgendwie herrscht seit der letzten Woche ein wenig Chaos, wenn es ums Fotografieren geht. Das liegt wohl auch daran, dass sich mit dem Schulbeginn jetzt hier im Alltag einiges geändert hat. Also nicht wundern, wenn es ab jetzt die unterschiedlichsten Bildformate gibt.



Da ja Donnerstag und Freitag nicht viel passiert ist, haben unsere "Jungs" gleich am Montag Morgen fleissig weitergemacht und die Stahlträger für die Betonfertigteile der Decke fürs Obergeschoß aufgebaut.
Nun hieß es, auf die Fertigteile warten. Da das aber wohl noch dauerte, sind wir dann wieder heimgefahren. Bei unserer abendlichen "Inspektion" war die Decke bereits drauf und auch schon wieder mit Beton ausgegossen.



Wie immer konnte die Decke am nächsten Tag schon betreten werden und es wurden schon fleissig die letzten Ziegel für das Dachgeschoss (das eigentlich gar keins ist) vermauert. Und auch die Giebelwände entstanden im Laufe des Dienstag und Mittwochs.



Einfach mal volle Breitseite des Häuschens aus Richtung Nord/West ;o). Links sieht man die Garage, die als nächsten dran sein sollte.


Davor wurde aber natürlich noch der Kamin dorthin verfrachtet, wo er hingehört. Bestehend aus mehreren Teilen war er nicht mal in 15 Minuten im Haus verbaut.



Etwas später stand dann wegen unserem Gasanschluß die ganze Strasse voller Autos. Zukünftige Nachbarn und andere Anwohner waren zwar diesmal nicht so begeistert, aber was sein muss, muss sein (und ja, die haben zeitweise doof geparkt. Hinter mir stand noch ein Aufliegeranhänger, auf dem der Bagger untergebracht war.



Drei riesige Autos für ein kleines Loch. Hier sind wir dann schon am Erdgas angeschlossen. Zum Zumachen und Teeren hatten sie am Abend keine Lust mehr.


Das haben sie dann gleich Freitag ganz früh gemacht. Ein wenig lieblos zwar und schöner wäre es mit Sicherheit auch gegangen, aber die Herren der beiden zuständigen Firmen waren sowieso so grummelig, dass ich mir da alles gespart habe. Bis dahin die unfreundlichsten Herrschaften rund um den Bau.


Und sonst so? Sonst wurde die Garage gemauert und noch Zwischenwände eingezogen. Nicht mehr lange und der Rohbau ist fertig.

Was ich definitiv vermissen werde, ist der Maurertrupp unserer Baufirma. Man hat sich da irgendwie dran gewöhnt, sie jeden Morgen und Nachmittag zu sehen, zu ratschen und auch mit Kaffee, Brotzeit und Leckereien zu verwöhnen.

Aber alles hat irgendwann mal ein Ende so wurden die letzten Tage für den Rohbau eingeleitet.

Nickname 23.09.2015, 16.52| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, unser Traum vom Haus, Garage, Bauarbeiten, Bagger, Bauimpressionen,

Hausbau KW 37 - Stein auf Stein im Obergeschoß

Dass es gleich in der KW 37 mit dem Obergeschoß weiterging, habe ich ja gewusst. Dass aber um 9.00 Uhr morgens auf der Süd-/Westseite schon soviel gemauert war, hat mich doch wieder begeistert.


Am Abend war dann auch der nördliche Teil fertig. Das ist dann übrigens unsere Eingangstür unten und links bzw. auf dem Bild rechts gibts eine Pipibox für Gäste.


Während oben fleissig gemauert wurde, wurde unten unsere Treppe ins Obergeschoß geschalt. Wir waren eigentlich der Meinung, dass diese als Fertigteil kommt.


Dem war dann aber nicht so uns so hat "unser" Sepp diese in Fieselarbeit aus Holz selbst "gemacht". Nach einiger Zeit sah es aus wie eine Rutsche.


So schnell haben wir dann gar nicht geschaut und schwupp, warm am Nachmittag die Treppe auch schon gegossen. Nur noch über Nacht warten und wir konnten das erste mal ganz gemütlich ins
Obergeschoß gehen.


Das haben wir natürlich gemacht und sind dann erst mal ein wenig den Bauarbeitern im Weg rumgegangen, die fleissig gemauert und die Zwischenwände eingezogen haben. So ne Ziegelschneidemaschine macht ganz schön Lärm. Vom Dreck jetzt gar nicht mal zu reden.


Was bei uns so alles übers Haus fliegt. Ziegel, Platten, sämtliche Maschinen und eben auch Schubkarren, die mit Mörtel/Zement oder was auch immer gefüllt sind.


Am Mittwoch Abend hiess es dann überraschend, dass die nächsten beiden Tage nicht gebaut wird, da noch ein andere Projekt dringend abgeschlossen werden muss. Eigentlich sollte ja die Decke vom Obergeschoß kommen und auch der Kamin schon eingebaut werden. Das wurde aber in die neue Woche verlegt.


Viel Neues zu entdecken gab es dementsprechend dann auch nicht. Direkt fad wars schon. Zwischendurch waren dann wieder die Gerüßbauer da und haben noch ein wenig höher gebaut sowie eine Absturzsicherung angebracht.


Auch wenn keiner da war, um den Kamin einzubauen, geliefert wurde er schon mal und lag jetzt im Endeffekt genau eine Woche auf der Wiese nebenan.

Jetzt in der neuen Woche merkt man die zwei Tage, die nicht gebaut worden sind schon. Im Endeffekt sind sie aber wirklich schnell, dass uns diese kurze Unterbrechung auch nicht weiter gestört hat. Eher bereitet es darauf vor, dass jetzt dann nicht mehr soviel zu sehen sein wird bzw. der Fortschritt beim Innenausbau wohl nicht ganz so ersichtlich ist, wie jetzt im Rohbaustadium.

Man merkt inzwischen schon arg, dass der Rohbau bald beendet ist. Woran, wieso, weshalb sage ich Euch dann im nächsten Beitrag.

Nickname 17.09.2015, 12.47| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, OG, KW, Stein, Obergeschoss, Unser Traum vom Haus,

Inside 7 vom 16.09.2015


Wie jeden Mittwoch kommen hier die Inside 7 von Annelie. Naja - nicht ganz, heute sind die Vorgaben von Anne und ihren Wortperlen:

verderben …
lasse ich mir selten etwas - da gehört schon viel dazu (allerdings gibts Einige, die das tatsächlich regelmässig schaffen)

verdrießen …
ist ein Wort, dessen Bedeutung ich natürlich kenne, ich aber nie verwende

vergessen …
will ich viel weniger, als ich es derzeit tu. Derzeit habe ich ein Hirn wie ein Sieb.

verlieren …
muss man können und ich glaube, ich kann das recht gut (wenn auch mit ein wenig Zähneknirschen)

verschleißen …
tu ich selten etwas schnell, da ich gut auf meine Sachen aufpasse

verzeihen …
ist etwas, was ich ganz gut kann - bis zu einem bestimmten Punkt oder wenn man meint, mich öfter "vergackeiern" zu können - da werde ich dann schon mal ekelig und es wird weder verziehen noch vergessen

vernünftig …

bin ich dann, wenn es darauf ankommt

Nickname 16.09.2015, 20.42| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: TeufelsWörter

Hausbau KW 36 - und da war da noch ein Teil der Garage

Ich habe Euch ja schon im anderen Post erzählt, dass es in der 36. Kalenderwoche ganz schön viel Action auf der Baustelle gab und so einiges geschafft wurde. Es entstand aber nicht nur ein gesamtes Geschoss, sondern auch noch ein Teil unserer neuen Doppelgarage:



Irgendwann zu einer Zeit, als wir nicht da waren, wurde von einem Minibagger für das Fundament unserer Garage ausgebaggert und die Schalung von unseren Bauarbeitern angebracht und dann auch gleich das Streifenfundament gegossen. Das war irgendwo zwischen 9.00 und 16.00 Uhr und wir haben nur noch das Ergebnis hier gesehen.



Am nächsten Tag kamen noch Betonsteine dazu, damit von unten keine Feuchtigkeit in die Ziegel ziehen kann, sobald gemauert wird.



Das Ganze wurde dann wieder zugeschütten. Vom Fundament war nichts mehr zu sehen. Danach erfolgte die Markierung für die Schalung.



Auf das Fundament kommt zusätzlich die Betonplatte für die geplante Doppelgarage. Diese musste auch wieder, gedämmt und dann mit Stahlbewehrung verstärkt werden.



Was noch fehlte, war der Beton - der war aber schnell verteilt. Irgendwann muss die Platte ja mehrere Tonnen aushalten. So leicht sind ja unsere Wägelchen auch nicht.



Kaum trocken wurde am nächsten Tag noch eine Runde Betonsteine verbaut. Momentan bleibt es auch so, weil sich auf das OG konzentriert wird.

Alles ist so neben dem Bau des Erdgeschoß entstanden und immer so zwischendrin, wenn denn Zeit war. Woher die Zeit kam - keine Ahnung. Aber wir finden es einfach toll.

Nickname 12.09.2015, 10.23| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, unser Traum vom Haus, Garage, Bauarbeiten, Bagger, Bauimpressionen,

Hausbau KW 36 - das Erdgeschoss entsteht

Die 36. Kalenderwoche hatte es in sich. In der Woche waren wir so oft wie sonst nie auf der Baustelle, einfach, weil es zuviel zu sehen gab.

Trotz allem haben wir den ein oder anderen Handgriff tatsächlich wieder nicht mitbekommen, weils einfach so dazwischen passiert ist, wie z. B. der Grundstein zu unserer Garage. Dazu aber in einem weiteren Beitrag mehr, jetzt lassen wir einfach mal das Erdgeschoss entstehen ;o).



So ganz verstehe ich nicht, nach welchem System gemauert wird, denn irgendwie bleibt eine oder zwei Seiten immer erst mal frei. Im Endeffekt aber ja egal, hauptsache danach stehen alle Wände, wo sie sollen.



So sieht es aus, wenn im "Inneren" gearbeitet wird und die Hebebühne verlegt wird, um auch noch ganz oben mauern zu können. Das geht nach den ersten Innernmauern um vom Gewicht her eh nur per Kran.




Das ist unser Häuschen am Mittwoch aus der Süd-/Westansicht. Links kommt irgendwann mal der Garten, rechts unten bleibt die Abgrabung fürs Büro.




Dass man nicht direkt auf die Terrasse schaun kann, wollten wir ein Mäuerchen haben. Später soll es vielleicht auch mal eine Stützwand für einen Wintergarten werden. Dazu müssen wir aber erst mal wieder ein wenig viel sparen.



Und hier das Häuschen aus der Nord-/Ostansicht. Alles rundherum zu und die Innenwände auch schon fertig.




Am Nachmittag sollten die Fertigteile fürs Dach kommen. Gut, dass die fleissigen Männer was zum Naschen bekamen. So habe ich (Kind und der große Mann waren beide nicht da) wenigstens die Decke fürs Erdgeschoß miterleben dürfen.

Der LKW kam nämlich nicht Nachmittags, sondern um 11.30 Uhr Vormittag/Mittag.




Fertig gegossene Betonplatten werden per Kran auf das Dach gehoben und dann auf der vorhergesehenen Fläche abgelassen.




Vorsicht - fliegende Decken ;o)




Und weil am Donnerstag eh schon Action war mit dem Dach, kamen auch gleich noch die Geüstbauer. Schön langsam war es nämlich zu hoch und zu gefährlich für alle Beteiligten, sodass ein Schutz aufgebaut werden musste.




Und weil Decke und Gerüst nicht ausgereicht haben, kam auch noch die Fertigteiltreppe - ebenfalls aus Beton. Diese wurde aber nur eingehängt. Sie passte wie Arsch auf Eimer und so konnten wir ab jetzt ins Büro bzw. den Keller.




So sieht die Fertigteildecke von oben aus, wenn dann noch dazu die Elektriker und Sanitärer da waren. Leerrohre verlegt, Zugänge gebohrt - ebenfalls alles am Donnerstag.
Danach gabs dann wieder eine Verstärkung per Stahlbewehrung und dann wurde auf den Beton gewartet.




Der kam auch pünktlich am Freitag Morgen an und wurde auf der Decke verteilt. So sieht das dann aus, wenn der Flüssigbeton auf den Deckenteilen verteilt ist.

Nachdem der Beton gegossen war, konnten unsere Männer nicht mehr viel tun und mussten noch auf eine weitere Baustellen weiter.

In dieser Woche ist wirklich viel passiert. Unser komplettes Erdgeschoss ist fertig inkl. aller inneren Mauern. Wenn die Deckenträger mal draußen sind, kann ich da auch Fotos machen. Im Moment wäre da nicht viel zu erkennen - ausser eben Ziegel und Eisenstangen.

Warum das Obergeschoss genau so schnell entstanden ist, aber doch nicht fertig ist, verrate ich Euch dann in der nächsten Woche.

Nickname 10.09.2015, 13.18| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, unser Traum vom Haus, Erdgeschoss, Bauarbeiten, Bagger, Bauimpressionen,

Inside7 vom 09.09.2015



Musik…

begleitet mich immer und überall - und so richtig gut gehts mir, wenn ich "meine" Lieder laut beim Autofahren mitsingebrülle

Bücher…
begleiten mich auch schon seit frühen Kinderjahren und tun es auch heute noch. Ein Zuhause ohne Bücher könnte ich mir nicht vorstellen

mein Lieblingsstück…
sind derzeit meine neuen Schuhe von Skechers, die am liebsten gar nicht mehr ausziehen würde

letzte Nacht…
habe ich endlich einmal wieder feste durchschlafen können

heute früh…
bin ich trotzdem mit Schmerzen aufgewacht

bemerkenswert...
finde ich immer noch die Männer, die an und um unser Haus bauen - unser zukünftiges ZUHAUSE bis zum Lebensende (im besten Fall *gg*)

schlechte Nachrichten…

kann und will ich die nächste Zeit gar nicht hören, befürchte diese aber auch in Zusammenhang mit einem Arztbesuch

Nickname 09.09.2015, 18.09| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: TeufelsWörter

Impressionen vom Bau

Manchmal dokumentiere ich nicht nur den Baufortschritt per Bild, sondern knipse auch einfach mal so auf der Baustelle durch die Gegend.

Ich nenne das schlicht und einfach "Bauimpressionen". Mit dem Klick auf Weiterlesen gibt es noch ein paar Bildchen mehr zu sehen.


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Nickname 08.09.2015, 13.40| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, unser Traum vom Haus, Aushub, Bauarbeiten, Bagger, Bauimpressionen,

Montagsherz vom 07.09. 2015

Nach langer, langer Zeit gibt es hier wieder Herz.

Zwar eins, dass man schon so oft gesehen hat, aber irgendwie ist es für uns doch recht persönlich (auch wenn wir das Herzhäuserl nicht nutzen *gg*).
Es ist nämlich das Dixiklo-Herz auf unserer Baustelle.

Wie genau es auf dieser ausschaut, zeige ich Euch noch im Laufe der Woche. Im Moment geht es nämlich ratzfatz und ich glaube, in zwei, spätestens drei Wochen ist das Richtfest angesagt.




Nickname 07.09.2015, 10.48| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: TeufelsFotos

Hausbau KW 35 - jeden Tag was Neues

Gleich zu Beginn der neuen Woche wurde schon ab 7.00 Uhr morgens schon wieder fleissig gewerkelt. Irgendwie hat es sich eingependelt, dass wir immer gegen 9.00 Uhr und dann nochmal gegen 16.00 Uhr auf die Baustelle fahren. In der Früh gibts Brotzeit und Getränke und Nachmittag werden nochmal etwaige Fragen geklärt und natürlich ist auch der Baufortschritt interessant und wichtig.


Montag Morgen wurde noch die Schalung der Kellertreppe abgenommen, der Keller ein wenig aufgeräumt, Markierungen für die Wände aufgezeichnet und dann gings auch schon los mit dem Mauern. So sah es dann am späten Nachmittag schon aus.



Genau einen Tag später - am Dienstag - waren Sie dann mit dem Mauern so weit. Wir sind dann wieder gefahren und bis zum Arbeitsende sind noch alle Mauern hochgezogen worden.


Dieses Bild dient irgendwie nur als Platzhalter. Als Mittwoch in der Früh dort waren, haben sie angefangen, die Stützen für die Decke nach unten zu tragen und Vorbereitungen für die Betondecke zu treffen, die in Einzelteilen angeliefert wurde.

Das wollten wir natürlich gerne miterleben und haben mit dem an diesem Tag zuständigen Vorarbeiter (Rainer, ich bin immer noch sauer *gg*) gesprochen, wann denn die Decke kommt. 15.00 Uhr wurde uns als Uhrzeit vorgegeben. Da wir wussten, wie schnell das manchmal geht, sind wir schon eine halbe Stunde früher hingefahren und haben dann das gesehen:



Die Betoneinzelteile der Decke waren bereits verbaut. Unter der Decke alle Stützen angebracht und die fleissigen Herrschaften schon wieder am Bewehrungen verlegen und einbauen. Begeistert davon waren wir alle drei nicht. Nur "schimpfen" ist nun auch doof - sonst sind wir ja immer froh, wenn es schneller geht.

Aber ärgerlich ist es irgendwie doch, schon....so irgendwie.


Da das im Keller mit den Stahlbewehrungen ein wenig gedauert hat, dachten wir, dass am Donnerstag, den Tag über nicht fertig werden. Als wir Nachmittags zu unserem 16.00 Uhr-Termin ankamen, war sogar der Beton schon gegossen. Da er schon recht angetrocknet war, nehmen wir an, dass dieser schon Mittags draufkam. Danach konnte ja nichts weiteres getan werden. Keine Ahnung, was das Team abgerückt ist.

Die Markierung für das Silo ist uns auch noch aufgefallen. Da wussten wir, dass irgendwann am nächsten Tag wohl der Mörtel kommen würde.


Wann er genau kam, wissen wir nicht. Um ca. 9.00 Uhr am Donnerstag Morgen bot sich uns obiges Bild. Das Hasi war da und hat das Silo mit Mörtel hingestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt haben sie das breiartige Gemisch noch selbst aus Wasser, Sand, Zement und was weiß ich gemischt und verbaut. Jetzt war wohl der Zeitpunkt gekommen, an dem sie richtig viel davon brauchen.


Freitag wird meist nur bis Mittags gearbeitet. In dieser Zeit haben sie bereits unterschiedlich hoch gemauert, wie man auch auf dem folgenden Bild erkennen kann.


Ausnahmsweise wurde dieses mal sogar am Samstag gearbeitet. Zwar nicht von den Maurern, aber von den Männern für die Erdarbeiten. Die ersten Hügel wurden abgetragen und die Baugrube um den Keller zugeschüttet. Erst kam Kies, dann Erdreich und dann musste erst gerüttelt (verdichtet) werden. Danach kam wieder das ausgehobene Erdreich drauf.

Wir sind dann ja in unser kurzes Urlaubswochenende gefahren und konnten am Abend nicht mehr vorbeischaun.


Sonntag nach unserer Heimkunft führte der erste Weg wohin?
Genau, auf die Baustelle, auf der sich oberes Bild bot.

Eine ganze Ecke war schon zugeschüttet und es uns dadruch das erste mal möglich, ganz offziell unser Haus zu betreten.


Der Hügel, auf dem die Nachbarskatz immer so gerne sass und zugeschaut hat, war nun auch weg. Der Bagger stand aber noch da. Wir dachten uns, dass er einfach dort blieb, weil noch nicht alles fertig war.
So war es dann auch irgendwie. Mehr dazu aber dann in der neuen Woche.


Das ist der Blick vom Wohnzimmer ins Klo - sozusagen ;o). Also da wo ich stehe, soll irgendwann mal die Couch und ein Schrank sein. Da ganz hinten befindet sich irgendwann ein Gäste-WC. Klar, dass hier noch die Zwischenwände fehlen. Aber ich bin guter Hoffnung, dass die nächste Woche fertig sind.

In dieser Woche ist wirklich jede Menge passiert. Da haben die Leute der Baufirma nicht zuviel versprochen. So soll es auch weitergehen und daher bin ich echt gespannt, was uns noch alles erwartet.

Nickname 04.09.2015, 11.23| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, unser Traum vom Haus, Aushub, Bauarbeiten, Bagger,

Hausbau KW 34 - so ein Keller braucht Zeit

Nach dem die 33. Kalenderwoche Betriebsurlaub bei unserer Baufirma anstand, ging es in KW 34 mit unserem Keller weiter. Dieser beanspruchte erwartungsgemäß ein wenig mehr Zeit. Da dort das zukünftige Büro und vielleicht irgendwann einmal eine Einliegerwohnung untergebracht wird, war es uns wichtig, dass dieser Wohnqualität hat.

Neben sog. WU-Beton oder einer echten "weißen Wanne" (aufgrund der hellen Farbe des Betons nach der Trocknung) sorgt auch die Dämmung für eben genau diese Qualität. Das alles braucht seine Zeit und so sind nur wenige Veränderungen auf den Fotos erkennbar, obwohl wirklich fleissig gearbeitet wurde.


Der zweite Teil des Kellers wird geschalt. Dazu werden Innen- und Außenschalungen angepasst, mit Stahlbewehrungen verstärkt und in diese dann der Beton gefüllt. Danach muss der Beton aushärten, was allerdings nur wenige Stunden dauert bzw. meist über Nacht geschieht.


Nach dem Trocknen wird die Schalung wieder abgenommen. Hier sieht man noch die Außenschalung, während innen der Betonwand zu erkennen ist. Gleichzeitig werden die kleinen Fenster, die mit Lichtschacht ausgestattet werden mit in den Beton eingelassen. Die großen Bürofenster werden später eingesetzt.


Da aus dem Wohnbereich keine Treppe ins Büro führt bzw. dieser ja abgeschlossen sein soll, benötigen wir noch Stützwände für eine Treppe aus Sichtbeton. Auch diese musste recht aufwendig geschalt, verstärkt und mit Beton gefüllt werden.

Als das erledigt war meinte einer unserer fleißigen Arbeiter, dass es ab jetzt um einiges schneller geht und die Woche darauf schon die erste Decke aufgebracht werden sollte. Nachdem noch nicht mit dem Mauern im Inneren angefangen wurde, konnten wir uns das fast nicht vorstellen...

Nickname 01.09.2015, 12.00| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, unser Traum vom Haus, Aushub, Bauarbeiten, Bagger,

Inside7 vom 26.08.2015



einerseits…

hätte ich mich vorher so gefreut, dabei zu sein, als unsere Kellerdecke geliefert und befestigt wurde und der Termin mit 15.00 Uhr ausgemacht war

andererseits…
war um 14.48 Uhr die Decke schon komplett drauf und die Männer schon wieder am Stahlbewehrung einbauen - weiter als gedacht

vergessen…
ist manchmal schwerer als gewünscht bzw. gedacht

bemerkenswert…
finde ich derzeit wirklich die Männer auf unserem Bau - jeder für sich ein echtes Unikat, aber immer freundlich und zuvorkommend (von der harten Arbeit bei Temperaturschwankungen von bis zu 25 Grad fang ich jetzt gar nicht an *gg*)

erfreulich…

ist es, wenn die Dinge doch viel positiver verlaufen, als gedacht

ich bemerke...

wie ich in letzter Zeit viel ruhiger und entspannter mit Problemen umgehe, die mich vor Monaten noch aus der Fassung gebracht haben.

ich wünsche mir…
manchmal mehr Zeit für mich und meine Lieben und weiterhin die unbeirrbare Lust, dieses Leben so zu lieben und leben wie es ist

Nickname 26.08.2015, 16.47| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: TeufelsWörter

Bauaufsicht

Darf ich vorstellen: unsere ganz persönliche Bauaufsicht ;o)



"Ja, so passt das - ja, genau. Da muss ich schon ganz genau aufpassen, was die Männer da machen."




"Hey Männer, genug Pause gemacht - der Hausbau wartet."

Mit DER Aufsicht war es ja klar, dass diese Woche auf der Baustelle so einiges geschafft wurde. Wenn ich später dazukomme, gibt es noch eine Zusammenfassung. Und wenn nicht später, dann bestimmt irgendwann die nächsten Tage.

Nickname 21.08.2015, 15.08| (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: TeufelsTiere

Pause



Recht hat er, der Ovid!

Und deshalb wird hier diese Woche entspannt. Und nicht nur hier - sondern auch auf der Baustelle, denn die Baufirma hat diese Woche Betriebsurlaub. Find ich ganz gut....beim Haus wäre es ja nicht schlecht, wenn es von Dauer wäre *gg*.

Wir lassen es uns hier zu Hause gut gehen und verbringen unseren Urlaub seit langem mal wieder auf Terrassien. Falls doch was Spannendes passiert, sag ich Euch Bescheid ;o)

Nickname 10.08.2015, 09.10| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Loderndes Feuer

Trollig...



Sehr geehrter Troll,

seit einiger Zeit hinterlassen Sie nun mehr oder weniger relativ regelmäßig Kommentare auf meinem Blog. Immer unter dem Deckmantel von Anonymouse. Immer zwischen 22 und 24 Uhr und anscheinend in der Hoffnung, dass ich es nicht kurz danach entferne und es möglichst viele Menschen lesen.

Bisher habe ich nämlich genau das immer getan: sobald ich einen Ihrer beleidigenden Kommentare entdeckt habe, habe ich diesen gelöscht.
Warum ich das jetzt nicht mehr mache? Soll doch jeder Ihre Meinung über mich lesen und sich selbst seine Meinung bilden.

Ihren letzter Kommentar in furchtbar schlechtem Bayrisch
a biiserl a Wunschdenken der Header so fett wie sie san. Ja, da muss a bisserl mehr Stahl als Bewehrung verbaut werden. Is scho recht.

nehme ich jetzt einfach mal zum Anlass für diesen Beitrag hier und denke mir: ja und? Ja, an mir ist mehr dran, als an anderen. Ja ich bin dick – oder wie Sie schreiben vielleicht sogar fett. Da teilen Sie mir und den Leuten, die mich kennen und schätzen nichts Neues mit. Und die, die mich nicht kennen, denen ist es höchstwahrscheinlich egal.

Ich frage mich wirklich, was Sie damit bezwecken? Ist doch nichts Schlimmes und es ist Tatsache – jeder ist so, wie er eben ist. Mit ein wenig mehr Akzeptanz und Toleranz in jeder Hinsicht wäre das Leben doppelt so einfach und schön. Wenn Sie meinen, dass Sie mich damit verletzen, dann kann ich Ihnen nur lächelnd mitteilen, dass da schon was anderes kommen muss, als wahre Tatsachen.

Wie langweilig, einsam und damit traurig muss Ihr eigenes Leben zeitweise sein, damit sie unter dem Deckmantel der Anonymität auf fremden Blogs herumstreifen und bösartige Kommentare hinterlassen? Wie wenig Toleranz, Empathie, Verständnis und wieviel Oberflächlichkeit und Neid macht Sie aus, dass Sie so etwas nötig haben? Warum be- und verurteilen Sie Leute nach Ihrem Aussehen? Welche Probleme müssen Sie haben, um anderen das Leben schwer machen zu wollen und damit dann auch – so wie hier - kläglich zu scheitern? Das ist da, was ich mich frage.

Um es, wie von Ihnen, in Verbindung mit Tragkraft von Stahlbewehrungen zu sagen: soviel schlechte Eigenschaften, gepaart mit einer unendlichen Dummheit in nur einer – Ihrer - Person bringen jedes Haus zum Einsturz. Am ehesten wohl eben das Glas- oder Kartenhaus, in dem Sie sitzen.

Auf Stahl in Form von Freunden, Familie und Leuten, die mich wertschätzen so wie ich bin steht mein Haus nämlich verdammt sicher.

Hochachtungsvoll
Die Fette (und das, was jetzt sonst noch so kommen mag)

Nickname 09.08.2015, 22.30| (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: TeufelsWeib

Hausbau KW 32 - und los gehts

Waren die letzten Wochen voller Ungeduld und Genervtheit, weil einfach nichts passierte, so war ich diese Woche oft (stunden)lang auf der Baustelle und habe die Männer bewundert, wie schnell sie eigentlich sind bzw. diese Temperaturen wegstecken. Und weil dem so war, wurden sie natürlich mit Brotzeit und Getränken versorgt.

Hier ein paar wenige Bilder dieser Woche, auf denen man sieht, wie Stück für Stück ein Häuschen entsteht:





Montag: Die Hebeanlage ist eingebuddelt, die ersten Rohre für das Abwasser werden verlegt. Auf eine Schicht Sand und eine Schicht Kies kommen Dämmplatten (so erhält der Keller Wohnqualität).





Dienstag: Auf die Dämmplatten kommt eine Folie und dann die Stahlbewehrung - das Haus soll ja stabil sein.





Mittwoch: Der Beton ist da und der Kellerboden wird gegossen - am frühen Nachmittag ist dieser fertig und braucht nicht einmal 24 Stunden, bis weiter gearbeitet werden kann.



Donnerstag und Freitag: Die Schalung für die Kellerwände wird zugeschnitten und aufgebaut.

Wenn man bedenkt, dass max. 4 Mann am Bau waren (die zwischendurch auch noch auf andere Baustellen mussten), ist das schon eine tolle Sache. Auch wenn sie das schon Jahre machen oder für viele nichts Besonderes ist: da zieh ich meinen (imaginären) Hut!

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht und freue mich einfach, so Stück für Stück mit unserem neuen Haus zusammen zu wachsen
Ist ja doch ganz was anderes, wenn man erlebt, wie selbst Geplantes wächst und entsteht. Das ist nicht irgendein Haus oder irgendeine Wohnung. Das ist UNSER Haus.

Nickname 07.08.2015, 13.09| (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus

Inside7 vom 05.08.2015



nervtötend…
finde ich bisher noch gar nichts - kann aber noch kommen, denn der Bub hat Ferien und unser Musikgeschmack ist nicht so wirklich kompatibel derzeit ;o).

Wärme…
mag ich gar nicht - alles was über 25 Grad und einem lauen Lüftchen geht ist für mich unerträglich und macht mich zickig.

Sommer…
ist schön, wenn nicht zu heiß.

mir fehlt…
Zeit...und die ganz gewaltig.

bemerkenswert…
finde ich die Männer auf unserer Baustelle - bei der Hitze möchte ich die Arbeit nicht machen.

selbst Schuld…

habe ich schon öfter zu mir gesagt - meist dann, wenn ich mal wieder zuviel erzählt oder geschrieben habe und es im Nachhinein bereue.

ich wünsche mir…
vieeeel - ganz viel; aber alles viel langsam und mit Geduld, vielleicht wird der ein oder andere Wunsch noch schneller erfüllt, als man denkt

Nickname 05.08.2015, 12.37| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: TeufelsWörter

Miezekatzen können halt doch nicht lesen...

... sonst würden sie sich nicht Turmdrehkreisbereichs eines Krans aufhalten ;o).



Frau Nachbarskatz´ schei... sich da wohl nix. Die bleibt mir aller Ruhe hocken und schaut von links nach rechts, was da so alles los ist.

Die Miez ist aber nicht unser einziges Baustellenfundstück; man mag nicht glauben, was da alles so abgeladen wird von (betrunkenen) Fußgängern oder wem auch immer.

Dazu gibts irgendwann einmal einen gesonderten - mehr oder weniger - kuriosen Beitrag.

Nickname 31.07.2015, 10.00| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: TeufelsTiere

Kran, Kran - hurra!

Offiziell hätte der Kran ja erst heute kommen sollen. Tatsächlich steht er aber schon seit gestern Nachmittag.

Ganz schön groß das "Teil". Irgendwie hätte ich mir den kleiner vorgestellt, wenn man die Kräne hier aus der Nachbarschaft so sieht.


Jetzt hätte ich natürlich gehofft, dass dann heute Früh gleich losgelegt wird und fleissig am Keller gearbeitet wird. Um 9.00 Uhr war aber kein Menschlein auf der Baustelle. Also habe ich nur ein paar Fotos gemacht, mich mal wieder gefragt, wann es weitergeht und mit der Nachbarskatze geschmust.


Ich weiß nur, dass unsere Baufirma hier um die Ecke noch eine Baustelle hat und irgendwie scheinen die Handwerker im Wechsel mal dort und wieder bei uns etwas zu machen. Hoffentlich konzentriert sie sich aber demnächst ein Bautrupp dann nur auf unser Häuschen.

Nickname 30.07.2015, 13.15| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Baustelle, Kran, es geht voran, Aushub,

Inside7 vom 29.07.2015

Ja liebe Annelie, die Zeit rennt auch hier nur so dahin. Und ich freue mich, dass es auch diese Woche wieder deine Inside7 gibt, bei denen ich gerne dabei bin:



Nie und nimmer…
lasse ich mir meine Lebensfreude nehmen.

Immer wieder…
nerve ich meinen Mann mit einem gemeinsamen Urlaub in Irland oder wahlweise Schottland.

Schon immer…
versuche ich, mir meine Wünsche zu erfüllen; das klappt mal mehr, mal weniger gut und führt mich zum nächsten Punkt...

Immer noch …
finde ich es ganz ok, wie das Leben so läuft - auf Tiefs folgen Hochs und umgekehrt.

Nicht immer, aber immer öfter…
sage ich das Wort eigentlich und eigentlich wird es immer mehr.

Für immer ( und ewig ) …

hoffe ich gefunden zu haben....also den Mann dazu ;o).

Immerhin...
scheint auf der Baustelle jetzt etwas voran zu gehen - der Kran steht überraschend seit einigen Stunden.

Nickname 29.07.2015, 18.28| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: TeufelsWörter

Geduld...

...ist das, was ich am wenigstens habe, wenn ich es brauche.

Und davon brauche ich derzeit verdammt viel.



Seit fast zwei Wochen ist nun der Aushub erledigt und eigentlich (da ist es wieder, das "böse" Wort) sollte es schon letzte Woche mit dem Bau weitergehen. Es kam auch jeden Tag was anderes: Kästen für Bauwasser und -strom, ein kleiner Baucontainer, Sand für den Beton...weiter passierte aber nix.

Waren die ersten drei Tage noch die Stadtwerke schuld, weil die es einfach nicht geschafft haben, den Baustrom freizugeben bzw. den Anschluß abzunehmen, ist es jetzt der Dachdecker, der auf einer anderen Baustelle im Verzug ist. So sehr, dass der Kran mit dann knapp zwei Wochen Verspätung kommenden Donnerstag bei uns ankommt.

Und wenn ich jetzt nochmals aus meinem Umkreis "du musst einfach Geduld haben" und "wir haben doch Zeit" höre, dann hüpf ich kreischend im Achteck.

Es soll einfach weitergehen...nur ein bisserl. Die müssen ja nicht in fünf Wochen das Haus fertig haben. Ich möchte nur, dass sich was tut. *trotzigaufstampf* ;o)

Nickname 28.07.2015, 08.46| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, unser Traum vom Haus, Aushub, Bauarbeiten, Bagger,

Inside7 vom 22.07.2015

Endlich mal wieder dabei - bei den Inside7 von Annelie:



Leben…
immer wieder neu, immer wieder anders - aber man sollte es einfach nur geniessen

Lieben…
gehört zum Leben dazu und da gibt es so einige Menschen, die ich über alles liebe

Freuen…
kann ich mich derzeit über jeden kleinen Schritt mehr auf unserer Hausbaustelle

Reisen…

sind für mich sehr wichtig - auch wenn in Zukunft wohl weniger - hauptsache mal was Anderes sehen, Neues entdecken und schon ist alles gut

Lachen…
ist wichtig und ich lache gern und viel

Weinen…
ist ebenso wichtig wie lachen - auch das tu ich manchmal, denn es hilft und befreit

Nachdenken…

sollte man manchmal nicht soviel - oftmals kommt es eben doch anders, als man gedacht hat

Nickname 22.07.2015, 20.55| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: TeufelsWörter | Tags: Inside7

Es geht los....

Endlich!
Endlich geht es los mit unserem Hausbau.

Eigentlich (ein Wort, dass ich vermutlich vermehrt die nächsten Monate schreibe) hätte es bereits am Donnerstag, den 16. Juli losgehen sollen. Aber wie man auf dem ersten Bild sieht, sieht man nix ausser viel hochgewachsenem Gras.



Nach einem Anruf bei der Baufirma war klar, dass es an dem Tag wohl nichts mehr werden wird. Wir sollen aber am Freitag einfach gegen 7.00 Uhr bei unserem Grundstück sein. Gesagt - getan.

Und da stand der erste LKW samt Hänger mit Bagger. Dieser wurde gerade abgeladen und die Schaufel befestigt. Und dann gings auch schon los.

Innerhalb kurzer Zeit - rund 15 Minuten - war die erste Bodenschicht und somit das Unkraut abgetragen.












Dann ging es auch schon an den Aushub.

Zwischenzeitlich mussten wir den Bub in die Schule fahren. Als wir gegen Mittag mit Getränken und Brotzeit zu unserem Grundstück kamen, war der Aushub bereits weit voran geschritten. Keine Stunde später war er dann auch schon erledigt.

Dass es schnell geht, wusste ich ja schon von anderen. Aber das alles innerhalb 6 Stunden erledigt war, hat mich dann doch überrascht.

Hier nochmal die Eckdaten zu unserem Vorhaben:
  • Grundstück: 684qm
  • Bau eines Einfamilienhauses mit angeschlossenem Büro im Keller, das auch als Einliegerwohnung genutzt werden kann (komplett abgeschlossen) und Doppelgarage.
  • Bewohnbare Fläche mit Büro: ca. 360qm
Weitere Details und Fotos gibt es zu gegebener Zeit.

Ich werde Euch so nerven mit unserem Häuslebau ;o).

Nickname 21.07.2015, 12.06| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus | Tags: Hausbau, unser Traum vom Haus, Aushub, Bauarbeiten, Bagger,

Ungeduldig...

...warte ich auf den Anruf der Baufirma, ob und wann denn genau der Bagger samt Kipper für die ersten Erdarbeiten kommt.

Heute soll es soweit sein. Wenn denn nichts dazwischenkommt...was immer das wieder sein kann.

Ich bin echt gespannt. Lange genug musten wir uns ja bisher auch gedulden. Wir sind halt doch nicht die Einzigen, die derzeit bauen.

Und so renne ich hier wie ein Tiger im Käfig durch die Gegend, schleppe ständig Privat- und Firmentelefon mit mir rum und hadere mit mir, ob ich nicht einfach mal zum Grundstück fahren sollte, um nachzusehen, ob sich da schon was tut. Kann ja sein, dass der Anruf vergessen wurde.

Aber warum sollte er vergessen worden sein?

Meine Nerven!

Nickname 16.07.2015, 08.10| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Unser Traum vom Haus

24. Dezember



A Weihnachtsg´schenk

A Weihnachtsg´schenk brauchast, was kaufst denn bloß ei´?
I wissat fei scho´was, ganz billig daat´s sei!

Des konnst aa ned kaufa und rennst no so weit,
dafür macht´s an jed´n a b´sondere Freid!

Für´n Vatern a Dankschön waar gar ned verkehrt,
dafür, daß er fleißig d´ Familie ernährt!

A Lob dann für d´Muatter, weil´s ganz ohne Geld
bloß schuft, daß eich guad geht und neahmand was fehlt!

Für d´Kinder, wenn´s geh´daat, a weng mehra Zeit,
a bißerl Verständnis für ältere Leit!

Für andere öfters a freindliche `Red,
an Gruaß und a Lächeln, so schwaar waar des ned!

Des oiß kost koan Pfennig, a Freid macht´s bestimmt;
drum schenk´s ned bloß dann her, wenn´s Christkindl kimmt!

Nickname 24.12.2006, 07.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

23. Dezember



Christkindl


Stille Nacht, heilige Nacht,
hast es g’hört, der Herrgott lacht!
So laut, so hektisch, gar koa Ruh,
von still und heilig gar koa Spur!

Es kracht und scheppert in der Welt,
und nur das Wort des Stärkern zählt,
der blaht si auf und red’t recht schee,
wie lang wird’s no so weiter geh?

Die Aktienkurse müssen steig’n,
es wird net g’fragt, wo d’Leut dann bleib’n!
Ganz vui G’winn mit wenig Leut,
des senkt die Kosten, seid’s no gscheidt?

Was kannt ma mit dem Geld ois doa,
ganz vui Guads von groß bis kloa!
Und net einfach auf d’Seitn schaffa,
wo sich dann a paar drum raffa.

Der eine sagt: Des kann nur i,
weil ich da allerbessa bi!
Geh du auf d’Seitn, lass des steh,
mit dir, da kann des nia net geh!

Warum denn macht’s es net mitnand,
der oa mit’n andern, Hand in Hand?
Des war doch gleich vui besser no,
wenn man was miteinander ko!

Des war was schön’s, was heilig’s gar,
des mag schon sein, es ist oft rar:
dass einer zu dem andern sagt:
Geh mit mit mir, du bist noch g’fragt!

Des geht net laut, des geht ganz stad!
Nur so werd’s wieder umedraht,
de Welt, de oft so traurig is
und so weit weg vom Paradies!

Vier Wochen warn a guade Frist,
zum Nachschaug’n, wia’s bei dir so is!
A bissl stad sei war ganz guat,
und hinhör’n, was da kema duat.

Es gibt so vui ganz stade Sachen,
die koa große Mett’n machen:
a Blick, der suacht an Halt, a Licht,
a Hand, de zittert und sich fürcht.

A Fuß, der nimma ko recht geh,
a Kreuz, des gern dat aufrecht steh!
a kleins Kind, neugierig auf’s Leb’n,
a alter Mensch, der’s z’rück tut geb’n.

Die alle find’st, wenn’st schaust und hörst,
und aufmerksam für’s Leben werd’st!
Auf die schau hin und geh zu eana,
und mach di selber wieder kleana!

Der Herrgott kommt als ganz klein’s Kind,
und hofft, das man a heut no find’t!
Wie damals, so ist a noch heut,
er kommt nur zu de stad’n Leut.

Drum suach und schau de nächsten Tag,
wie er zu dir grad kemma mag!
Und find’st eam dann, sei voller Freud,
es wird für dich a heil’ge Zeit!
Dann lach und sing, es ist a Pracht,
von Herzen Stille Heil’ge Nacht.

Nickname 23.12.2006, 07.00| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:

22. Dezember




Der Christbaum

Weihnachten, das Fest der Feste,
das Fest für Kinder und für Gäste.
Hektisch geht`s davor scho zu,
von Früah bis abends gibt`s koa Ruah.
A Hetz`n, Kaufa, Bacha, Messen
Bruada, do derfst nix vergessen.
Der Heilig Abend vor a paar Jahr
Zufällig grod a Sonntag war,
sagt d`Frau zum Mo, geh dua di schicka,
du muaßt jeatz no an Christbaam schmücka.
Der Vata is glei herganga
Und hat a`s herricht`n ogfanga:
An Baum auf d`richige Läng hergsägt,
an Christbaamstända eineg`steckt.
Na kemma Kugeln, Kerzen, Sterna,
as Kripperl mitsamt de Laterna,
auf d`Letzt, ja Donnerwetter
da fehlt auf amoi des Lametta.
Der Mo frogt d`Frau, du Weih geh amoi her,
hamma mir ebba koa Lametta mehr.
Da Muatta schlogt soglei as Gwiss`n,
s` oide hamma weggagschmissn,
Vergess´n hot`s a neichs zum kaufa.
Zum Ausleicha waar`s jetzt glei glaufa,
aba d`Nachbarn drunter und drüber
koana hot a Lametta über.
Und alle Gschäfta ham heit gschlossen
Bei de Kinder han glei de Tränen gflossen.
Da sogt der Vata zu der Mama,
jeatz geh zu, des is koa Drama.
Schmück ma an altdeutsch`n Baam,
da müaß ma koa Lametta ham.
Doch d`Frau und d`Kinder jammern glei,
Mir woll`n a Lametta, mei, o mei.
An Baam und koa Lamettaschimmer,
do gfoit uns as ganze Christfest nimma.
eatz überlegen`s a ganze Stund lang scho
Was gangat ois Lametta no?

Hoit, sagt der Vata, jeatz wird`s bessa!
Da han no zwoa Dos`n Hengstenberg Mildessa.
Do nehma hoit des Sauerkraut,
des wird jeatzad als Christbaamschmuck umbaut.
A so a Glück, jeatz fehlt nix mehr,
ge Weih, dua an Dosenöffner her!
An Deckel aufgschnie´tn, aufebogn,
d`Krautfaad`n oanzeln außazogn,
zum Tricken über`n Ofa ghängt,
schee aufpaßt, daß nix verbrennt.
Und jeatzad kimmt der Höhepunkt,
jeatz werd`s in Silberbronze tunkt.

De Krautfad`n strahlen im Silberkleid
Oh freue dich, du Christenheit.
Der Baam war wirklich schee wia nia,
a wengerl gschmeckt hat`s nach Chemie.
Grod d` Oma hat si gwundert, ja, ja, hat`s gsogt,
is des a technisches Jahrhundert.
A paar Dog drauf, san a no Festa,
da Sonntag war`s, da war Silvesta.
Hat d`Muata gsogt, heit kinnt`s eich gfreia,
haeit obends steigt d`Silvesterfeia.
D`Verwandtschaft hamma heit als Gäste,
da gibt`s von allem nur as Beste:
Weißwürscht, Bratwürscht, Sauerkraut!
Ach herrjeh, hat d`Muata gschaut,
des Kraut, des hängt am Baam no drom
und glänzt als wia`ra Silberchrom.
Vergessen hot`s a neichs zum kaffa,
zum ausleichn waar`s jeatz glaffa,
aba, d`Nachbarn drunter und drüber,
koana hat a Kraut mehr über.
Und alle Gschäfta ham heit gschloss`n,
Bruada, da ham`s gschaugt, ganz verdross´n.

Doch der Vata wird zum Retta,
hoit vom Baam glei des Lametta.
Mit Nitro und mit vui Bedacht
hot er des Silber owabracht,
hot as Kraut glei no gscheit gwassert,
vui Essig dro, so dass grod passert.
Na wird des Ganze gscheit erhitzt,
a wengerl hot`s no glänzt und blitzt.
Danach ham`s d`Würscht und s`Kraut auftrogn,
und d`Oma sogt: des muaß i fei scho sogn,
des Kraut hot heit an b´sondern Gschmack,
so richtig raß, grod wiar i`s mog.
Ois is zum guat`n end no kumma.
Auf`s letzt` ham alle Abschied g`numma.
De Tante Marie sogt sogar:
Schee war `s , grod wia alle Jahr.
Bloß oans, des wundert mi frei scho,
Sonst habt`s am Baam a Lametta dro.
Da reagiert der Vata gschickt:
Mir ham den Baam heia altdeitsch gschmückt.

Nickname 22.12.2006, 07.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

21. Dezember



Des is de damische Gschicht vom letzten bayrischen Niggolo

Jeder kennt an Niggolo
nur als braven heil´gen Mo,
der seit ur- und grauen Zeiten
sich vom Rupprecht läßt begleiten
um mit vielen schönen Sachen
braven Kindern Freud zu machen.

Olle Jahr werd drüber gredt,
doch obsn gfreidt, des woaß ma net.
I hab´n gfragt, den guadn Mo
und er verzählt de Gschicht a so:
Kaum werdn de Dog wida kirzer
und de Nächte no vui schwirzer
plärrt der Chef scho umananda:
"Richts eich zamma, auf gehts Manda.
Packts eier Graffe aufn Schlin
mir han scho im Dezember drin!
Heir muaß der Rupprecht schiam
weil ma koane Engerl kriagn.
De werdn eigspart, is des klar,
de werdn sche langsam Mangelwar!"

Sooo, liabe Leit, gehts da drobn zua!
I hätt ja liaba a mei Ruah.
Aber gega unsern Herrn
duast besser net aufbegehrn!
"Oiso, Rupprecht " sag i,"kimm
hock ma uns hoit aufe auf´n Schlin,
fahr mer owe auf de Erd,
bi gspannt, was für a Weda werd!

Wahrscheinlich laßt er´s schneibn, der Oid,
oder es gfriert und is saukoit
und mir zwoa gehn von Haus zu Haus,
da jagt ma doch koan Hund net naus!"
So dischkriern der Knecht und i
und scho gehts mit uns zwoa dahi.

Lang is de Fahrt, uns werds scho koit
da land ma endlich in am Woid.
Denn: "Draus vom Walde komm ich her"
hoaßts a so ina oidn Mär.
Gfrorn hats uns glei ois wia de Schneida.
"Los" sag i "Rupprecht geh glei weida,
du schiabst o und i dua ziang
daß ma warme Haxn kriang!"

Nach zehn Medda, sappradi,
haut´s uns scho auf d´Letschn hi.
"Kruzitürkn" sogt mei Knecht
"da moan i, geht´s uns heit no schlecht!"
De Baggln flagga drin im Schnee,
am Rupprecht duat sei Kniescheibn weh.
Wia a Russ kannt i glei fluacha,
jetzt muaß i a mei Gebiß no suacha!

Entgeistert hat der Ruppe gschaut,
"Ja" sag i, "des hats ma außaghaut".
Von mir aus is de Gschicht wias is,
jetzt schnupf ma erst amoi a Bris,
dann zünd ma uns no oane o,
z´spat kemma, da ma sowieso.

Wia ma nachad fertig warn,
samma wida weitergfahrn.
Gschwitzt hamma, daß grod a so dampft,
doch eisern samma weidagstampft.
"Du, Rupprecht", sag i "denk amoi,
was sagertst du in diesem Foi,
wenn ma jetzt a Wirtshaus fandn
und uns a bissl auftaun kanntn!
Wo ma si gmiatlich einehockt
und a Brotzeit obidruckt!
Dazua no zwoa, drei Halbe Bier
und de Kellnerin da auf de Knia,
damits oam warm werd glei vo unt
und ma a bissl Freid ham kunnt?"

"Naa", sagt der Rupprecht, "Nix is drin,
so was schlag der glei moi ausm Sinn.
Da werd der Himmevadda fad
und jetzt kimm, es is eh scho spat!
Glei hamma bei der ersten Kundschaft,
horch du amoi, ob a da Hund schlaft."

Kaum is des Gespräch vorbei,
duats an fürchterlichen Schrei.
Heimlich, staad und ganz, ganz leise,
oiso auf hundsgemeine Weise,
is der Hofhund scho ausgrissn
und hod mi in des Teil eibissn,
des zum Sitzn is gedacht,
und mei Begleiter, der hat glacht.

"Mensch", schrei i, "pass doch auf
und hau dem Hund die Kettn nauf!
Jetzad bin i sche beinand,
mit meim zrisna Nikolausgwand,
muaß mit der Hand des Loch zuadecka,
daß mi de Kind net derblecka.
Doch mia dan net lang mehr rum
und genga eine jetzt in d´Stubn.
Da sitzt der Sepperl auf am Stui,
scheinbar har er koa guats Gfui,
und d´Lies, sei Schwester, de schaugt drei
ois schlogat grod der Blitz herei.
D´red hat´s eahna fst verschlogn,
i geh drauf zua und mechts was fragn,
da fangt der Sepperl s´woana o
"I bin scho brav Herr Niggolo!
I dua mei Schwester nimma hunzn
und gwiß nimma ins Bett neibrunzn.
Zur Oma nie mehr Rindvieh sogn
und meine Spezln nimma schlogn".

"Ja", schluchzt as Lieserl, "des is gwiß,
daß i mei Suppn oiwei iß,
I wasch ma oamoi in der Woch de Haxn,
mach in der Kirch drin koane Faxn,
wui allawei um d´Milli geh,
drum duats uns nix, mir bittn sche".
Bei sovui, Reu , verstehst mi scho,
da kimmt ma s´Schimpfn aa hart o.

"Oiso" sag i " s is scho recht",
wei i ja wida weida mecht!
"Da hamma eich was mitgebrunga,
abaa zerscht werd frei no ebbas gsunga!
Und nachad geht´s sche brav in´s Bett,
i dads a, doch derf i net!"
"Da" sagt d´Frau Muatta, "und an schena Dank"
und druckt zwoafuchzge uns in d`Hand.

Dann samma weiter auf da Roas,
boid drauf passierts und koana woaß.
I her an Rupprecht leise sagn:
"Mia miaßd ma uns verlaffa ham!"
"Geh", moan i, "dua net fantasiern,
des kann uns zwoa doch net passiern!
Da!! In dem Haus davorn is hell,
da werd jetzt gfragt, glei auf der Stell!"

"Mei" sagt der Ruppi, "Herrschaftzeitn,
des is ja bein Wimmerwirt drobn an der Leitn.
Da samma auf dem foischn Gleis,
kimm , drah ma um, mach koane Meis!"
"Na", sag i drauf, "jetzt is ma wurscht,
i hab an Hunga und an Durscht.
Mir fragn, ob´s awas z´Essen ham,
dann sitzt ma uns a bißl zam"

I woaß no, wia ma nei in´s Haus...........
von da weg laßt´s Gedächtnis aus.
Uns hams nach mehrere paar Stundn
bsuffa in am Grabn drin gfundn.
De Stern nach war´s scho ziemlich spaat,
um uns herum hat si ois draht.
Der Schlittn war hi, des kennts eich denka,
und, was vui schlimmer war, de ganzn Gschenka!
Voller Schnee, mei ganzer Bart
und´s aufsteh foit ma sovui hart!

Der Ruppi , der war unterm Schlittn
und hat mei Mützn ganz derspiebn.
Kurz, unser Zuastand war beschissn,
da hamma ois na hintregschmissn.
Hoamwärts hamma uns net traut,
de hättn uns gwiß glei außighaut.
Ja, was fang ma denn jetz o?
Da sagt der Rupprecht "Liaba Mo, dua ned glei in d´ Hosn scheißn,
mia wechseln über zua de Preißn.
De dean ja eh an Niggolo net kenna,
do gibts eh bloß lauter Weihnachtsmänna!!!!"

Nickname 21.12.2006, 10.18| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

20. Dezember



Adventskranz


Vorigs Jahr hob i mi furchtbar g`ärgert über de teiern Adventskränz`. Do hob i mir gschworn, des passiert mir heier nimma.

Selbst ist der Mann – und als Büromensch host ja sowieso gschickte Händ. – Z´erst fahr i oiso naus in`n Woid und suach Daxn. I bin a wenig pedantisch und hob net glei des Richtige gfund`n – aba, nachdem i a hoibe Stund im Unterholz umnanda gschloffn bin, hab i s´ endlich ghobt, meine Prachtzweigerln. D`Hos`n konn i jetzt nimma braucha, weil de is voller Harz, Aber de war sowieso scho a bisserl eng, und de Farb` hot ma eigentlich no nia recht gfoin.

Am Parkplatz hob i dann no mit am Förster a paar Wort`- und dann glei drauf d`Hautfarb` gwechselt. In meiner Wuat muaß i nachad beim Zrucksteßn an kloana Baumstumpf übersehgn ham. Na ja, is ja hoib so wuid, i bin kaskoversichert – mit 1000.-DM Selbstbeteiligung!

Hoamwärts hob i dann no glei an Bleamedroht mitgnumma. Den hat`s zwar bloß auf der 50-Meter-Rolln gebn, aber mei, den konnst oiwei wieder braucha. I hob des Kranzerl dann recht festbundn - und na hätt`s ma boid net glangt, de Rolln mit de fuchzg Meter.

Zu am scheena Adventskranz ghört freili aa a Adventständer. – So Laubsaaglarbeiten hob i als kloana Bua scho recht gern gmacht. Inzwischen is ma natürlich scho fortschrittlicher und drum hob i ma im Heimwerkermarkt glei no so a kloane Tischkreissog ogschafft Der Verkäufer war recht nett und hot ma ois guat erklärt. De han ja gar net so teier, solchene Sogn.

Irgendwia muaß i bei der Erklärung dann doch was überhört ham – aber de Schwestern bei der Notaufnahme im Krankenhaus waren mindestens genauso freindli wia der Verkäufer. – Ja, und am dritten Adventssonntag is er nachad doch no fertig wordn, der Malefizständer. Insgesamt muaß i sogn, ist mir des Werk recht guat gelungen. Ma hot sein Spaß dro, es is a kreative Arbeit – und ma spart doch a Hauf`n Geld beim Selbermacha. Des ko ma si leicht an de vier Finger abzähln.

Nächst`s Jahr (hot mei Frau gmoant) nächst`s Jahr kannt ma vielleicht wieder oan kaffa, an Adventskranz.

Nickname 20.12.2006, 07.00| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:

19. Dezember



Hausfrauen-Advent


Platzerl bacha, Gschenka kaffa,
nebnbei no in d´Arbeit laffa.
Hektisch umananda hastn –
Koa Minutn Zeit zum Rastn.

D`Wohnung schnell auf Hochglanz putzn,
jede Stund vom Dog ausnutzn.
Im Keller drunt`n s`Kripperl find`n,
Astl holn, Adventskranz bind`n, u
nd ned vergessn – Kartn schreiben,
ja dazua kost amoi hockableibn.

Daß d`fei d`Verwandtschaft net vergißt –
Weil de sonst furchtbar zwider ist!
Und jedn Dog, es is zum Schrei´n,
feiern mit irgendoam Verein. J
a, da muaßt hi, scho zwengs de Leit –
Aa wenn´s di um koa Fünferl gfreid!

Zwischendurch schnell Kerz`n ozündn –
Oa Sekundn Andacht finden:
Liadl mit de Kinder singa,
und mit´n Opa Glühwein trinka.

Wenn du dann moanst, jetzt konnst nicht mehr,
dann muaß no schnell a Christbaam her.
Damit`s ja alle san beglückt,
jed`s Zweigerl oanzeln werd dann gschmückt,
und steht der Baam da voller Pracht,
schlagt d`Uhr scho wieder Mitternacht!

Wennst du dann glaabst, jetzt is ois gschehn,
hast du ganz bestimmt was übersehn.
De Zeit wo d`Hausfrau rennt und rennt,
nennt ma ganz besinnlich:"`s is Advent!"

Nickname 19.12.2006, 07.00| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:

18. Dezember



No amoi


No oamoi soit´s wia früahra sei,
no oamoi soo auf´s Christkind gfrein.
Da Muada vor de Füaß rumsteh –
dahoam hoid sei, ned außegeh!

Mit´m Vadda eifrig Kripperl baun,
ganz hoamlich in de Schublodn schaun.
Und in der Speis recht glangrig suacha,
nach süaße Platzerl, braune Kucha.
Auf d´Nacht, vorm Schlaffa Gschichtn hörn,
vo Hexn, Geister, Wolf und Bärn.
Und dann im Draam, im Märchenland –
Mit Engerl danzn, Hand in Hand.

Ganz fest dro glaabn – und net lüagn:
As Christkind sehng durch d´Stubn fliang.
Und ´s gar net dawartn kenna,
bis am Baam de Liachta brenna!
De Gschenka finden, und se gfrein –
No oamoi sollt´s wia früahra sei !

Nickname 18.12.2006, 07.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

17. Dezember



A Briafal ans Christkindl


Liebes Christkind, so wie jeds Jahr hat mei Mama gsagt, wenn i ned brav bin, dann kommt’s Christkindl heuer ned.

Aber bis jetz bis’d trotzdem oiwei kumma, obwohl i ganz und garned brav war. Am bravsten bin i immer am Dog bevor der Nikolaus kommt, a boar Dog vor Heilig Omd und an meim Geburtsdog.
Aba fünf Dog im Jahr reichn halt ned aus, damit ma wirklich sicher sein kann, obs’d auch kommst.

Und drum hab i ma denkt, ich frag halt einfach nach. Und dabei kann ich auch gleich a paar Sachn richtig stelln. Weil einglich kann ich ja die meiste Zeit nix dafür, dass i ned so brav bin. I mach garnix und trotzdem hab i nachher wieder was angstellt. So wia neulich!

Da hab i bloß beim Fenster ausseschaugn wolln! Aber wia i aufn Disch gstiegn bin, da iss die volle Kaffeekanna umkippt und die ganze Lettn hat´si über die weiße Dischdeckn verteilt. Vor lauter Schreck bin i dann schnell obagsprunga. Dabei hab i mi aber in dem damischn Fetzn verfanga und des ganze Gschirr mitsamt dem Kuacha obagrissn.
Des war vielleicht a Sauerei! Mei Mama iss schier ausgflippt! Wo doch jedn Augnblick unser Nachbarin ausm 5. Stock kemma ko! Und des iss die größte Ratschn im ganzen Haus! - Und wias da Deifi will, da hat’s a scho klingelt. Dera wenns’d die Tür aufmachst - und des hot mei kloane Schwester glei do - dann stehts aa scho mit oam Satz im Wohnzimmer. So schnell kannst garned schaun! Und mit am Rundumblick, der bis unters Sofa glangt, da hat se si glei an Überblick über die Lag verschafft. „Ja um Himmelswillen, was ist denn hier passiert?“ hat’s gruaffa und dabei recht schadenfroh grinst. Mei Mama hat’s kurz auf’klärt, sich bei der Bißgurkn vielmals entschuldigt und des Kaffeekränzchen erstamal verschobn. „Ja, Sie haben’s nicht leicht! Vier Kinder!

Und als wär das allein nicht schon schlimm genug, auch noch so eine Wilde wie die Evi dabei! Nein, dieses Kind, da ist man gestraft damit!“ Auf des hin, da hat’s mei Mama dann schnellstens zur Tür aussig’schobn, bevor se si vergisst und sich dann gaaanz langsam zu mir um’dreht. Mei, da bin i schnell wordn! Aber am End dawischts mich doch immer und die Straf bleibt ned aus! A Wunder, dass i heut überhaupt no leb! Dabei kanns doch eignlich ganz froh sein, dass ned den ganzen Namidog mit dem damischen Weibsbild verbringa hat müssn. Weil vorher, hat’s nämlich noch gsagt, dass froh is wenn der Kaffeeklatsch vorbei und die Ratschkattl wieda ganga is. Na bitte! Da hammas doch scho! Hätt´i den Tisch ned abgräumt, dann hätt’s für a paar Stund dera ihr Gschmatz aushaltn müssn. Eignlich war’s oiso a guade Tat!

Und dass i vorgestern in den Stadtbrunnen einigfalln bin, des is aa ganz ohne mei Schuld passiert.
Mir san wie immer, schee ausstaffiert im Sonntagsstaat, auf’m Weg in die Kirch g’wesn. Mei großer Bruader, mei große Schwester - und i. Unser Kloane, die muaß no ned mit in’d Kirch, die versteht des sowieso no ned. I versteh zwar aa ned ois, was der Pfarrer sagt, muaß aber trotzdem hin. Und mei Bruader versteht ned warum dass er hin muaß.
Bloß mei große Schwester, de iss immer ganz brav und macht ois was ma ihr sagt. Aufjedenfall hat mei Mamma no zu de zwoa g’sagt, se solln guat Obacht auf mi gebn. S’is ned damit mir nix passiert, sondern eher damit i nix anstell. Aber mei Bruader hat mei Schwester mit Schneebälle beschmissn und i hab eahm gholfn. Und dann hat’s bleckt und iss uns vorausglaufn. Mei Bruader hat dann an Spezl troffn und so bin i allein hint nachidackelt.
Und wie mir am Stadtbrunnen vorbeilaufn, da hab i gsehn, dassa ganz zuagfrorn war. Und am Lustigstn, war der eingfrorene Strahl von dem Pissmandal.

Und da hob i ma denkt, den brich i jetz ab und schaug ob der anders schmeckt als wie ein normaler Eiszapfn. Wie ich aber in den Brunnen einigstiegn bin, da bin i ausgrutscht und mim Hintern aufs Eis gflogn. Da hat’s dann laut kracht und bevor i gschaugt hab, da bin i aa scho im Nassn gsessn. Mei Bruader und sein Spezl hättn si vor lauter Lacha fast in’d Hosn bieselt. Bloß mei Schwester, de glei zruckglaufn kommen is, hat mi ganz bös angschaut, am Kragn backt und ausm Wasser zogn. Mir san dann glei wieder hoamganga und bis i dahoam war, da war i genauso eingfroan wie des Mandal im Brunnen. Aber wenn mas amal genau überlegt, dann hat mei Bruader an dem Dog ned in’d Kirch gehn müssn und des hat’n narrisch gfreut, weil er des garned mag. Oiso, war des eigntlich auch a guate Tat!

Und wenn ich’s recht bedenk, dann hab i der ganzn Familie no an Gfalln do!

Wia i letztn Freitag die Geign von meiner Schwester im Bettkastn versteckt hab, damit´s ned üben kann, weil sich des anhört, als wemma na Katz aufn Schwanz aufesteigt. Freilich hätti’s dabei im Geignkastn lassn solln, aber dann hätts’ses ja gleich gmerkt, dass ned da is. Und so, hats’es erst gspannt, wie’s übn wollt. Des Gschrei! Des war lustig. Weniger lustig war’s dann, wie mei Mama mich beim Ohrwaschl backt hat, weil ihr des sofort klar war, das da ich dahinter steck. Also hab ich die Geign aus’m Versteck rausholn müssn. Jetzt san mir aber beim Einestopfa von dem blödn Drum in den Bettkasten zwoa Seitn grissen gwesn. Und weil ma koan Ersatz dahoam ghabt ham, war des ganze Wochenend a Ruah. Wenn des koa guade Tat war?!

Du merkst also, eigntlich bin i a richtig bravs Kind und mach nur guate Tatn, bloß griagts mei Mama oiwei in den falschn Hals.
Aber du siehst des bestimmt genauso wie ich und drum bin i ganz sicher, dass auch heuer wieder was unterm Christbaum für mich liegt.

Gell?
Deine Evi

P.S. Und die Sache mit die schwarzn Fingerdapper auf die frischputzn Türn, des iss doch bloß a Kleinichkeit, oder? Noch mal P.S. Und dass mei kloane Schwester in’d Steckdosn einiglangt hat, des is doch ned mei Schuld. Des hätt’s ma ja blos ned nachmacha braucha oder zumindest ned mit der Eisenschraubn die i ihr gebn hab.
Iss doch klar, dass oam da oane zünd!

Letztes PS: Und dass z’kurze Arm hat, da kann ja ich auch nix dafür. Ich hab bloß gsagt sie soll a mal schaun ob der Ofa no warm is. Mei Hand kann ich drüber haltn ohne dass i, wia sie, mei ganze Bratzn auf der Herdplattn hab. Übrigens hat des richtig zischt und gstunga hats auch, wias des gmacht hat.

Zum Schluß: Jetzt kommt nix mehr, weil vielleicht hat da ja mei Mama ned alles verzählt, was’d ned von selber mitgriagt hast und da wär ich ja schön blöd, wenn ich dir’s verratn tät. Pfiati dann, bis Weihnachten!
Eva-Maria Herrmann

Nickname 17.12.2006, 07.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

16. Dezember




Die Christbaumspitz
von Franz Bauer (1901 - 1969)

Dös is fei wahr und is ka Witz
Die G'schicht fo unsrä Christbaumspitz.

Dös war a schene Spitz jawull
Fo auß'n silbri und inna hull
Drum hot mei Frau g'sagt "Gouder Fritz
Gib mä fei obacht auf die Christbaumspitz!"

Und i hob grod den christbam putzt
Und hät mi werkli bold dahutzt
Und wals pressiert hot do drum eben
Lang i mit meiner Händ' danebn.
Der Mensch macht monchmal sella Schnitz -
Am Bud'n liegt die Christbaumspitz.

Die Frau die wor grad net zur Stell
Drum hob i denkt, et's handelst schnell
Die Hinterseid'n war lädiert
Drum hob is g'scheit mit Leim o'gschmiert
Hob's wieder naufpappt auf ihr'n Sitz
Gleich hie am Bam die Christbaumspitz.
Wer's g'wußt hätt, der hätt's deutli g'sehn,
doch i hob gonix g'sacht desweng.

Doch bei der B'scherung - des war dumm
Mir stena under'm Christbaum rum
Und weii mei Frau singt"Einsam wacht",
dou hat's auf amal komisch kracht.
I merk, weii i ganz plötzli schwitz,
am Bod'n liegt die Christbaumspitz.

I hob blous mit die Achseln zuckt
Und hob an maner Krawatt'n krukt
Und hob g'sagt
"Dou is schould blous dei unheimlich Singerei,
die kräftig Tön, die ham's zahout,
Warum bläckst'n immer a su laut?
Du schnulzt ja viel zu viel Lakritz,
siegst, et's is hie, die Christbaumspitz".

In Werglikeit is anders g'west,
der Leim der hat sie langsam g'lest
und hat halt nimmer a su pappt,
drum hot die Spitz sich g'lockert g'habt
und schuld dro war die Aff'nhitz
und i mit meiner Christbaumspitz.

Nickname 16.12.2006, 07.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

15. Dezember




Da kloane Stern von Bethlehem
von Angelika Fürthauer

So wia im Himmel laut is wordn,
s`Kind wird in Bethlehem geborn,
mecht jeder der zigtausend Stern gern
Wegweiser zum Christkind werdn,
und unterm großen Himmelszelt
wird der Morgenstern ausgewählt.

Als erster sagt da Jupiter:
Nimm mich, weil ich berühmt bin, Herr,
weil mich die Menschen kennen
und schon deswegn entgegenrennen.

Da Saturn und da Merkur
und nu viel mehr drängen sich vor,
jeder blaht sich auf und strahlt,
ob dö Wahl net auf eahm fallt.

A winzigs in da letzten Reih
sagt leise: I mechts a gern sei!
Doch koa drandenka, daß die Großen
anlosn oder fürilassn!
Unmöglich, sagns, ma muaß bedenka,
es wird sich in an Bam verhänga
und was will dös kloane Sterndl
mit an Schein wia a Laterndl?

Gottvater hört dös und voll Zorn
holt er den kleansten ganz nach vorn,
bindt eahm hint a Mascherl dran,
daß er d`Richtung anzoagn kann,
schenkt eahm an Schein, so liacht daß geht
und sagt: Ab heut heißt du KOMET
und zu dö anderen Gestirn:
Ös kinnts auf euern Platz maschiern!
Begleit`n nu a Stückerl z`Fuaß
und learnt eahm wia ma leuchtn muaß.

Is net am großen Himmelszelt
genauso wia auf unsrer Welt?
Die l e t z t e n soll die ersten werdn,
wia z`Bethlehem da kloane Stern!

Nickname 15.12.2006, 07.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

14. Dezember



Schöne Bescherung


I waar so gern da Nikolaus
und härat d'Engerl singa.
I hätt an langen, weißn Bart
und daat Geschenke bringa.

I waar so gern da Nikolaus,
i daat mein Sack vollpacka.
A jeda griagat eine Nuß
und hätt dann wos zum knacka.

I waar so gern da Nikolaus,
i wissert deine Schwächn.
Und schmierat's da auf's Butterbrot,
du kaannst di garned rächn.

I waar so gern da Nikolaus,
dann kaannt i di beschern.
Waar de Bescherung no so schee
du kaannst de ned beschwern.
© Heini Almstätter

Nickname 14.12.2006, 07.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

13. Dezember



Nikolaus-Lied

Altbayrisches Liederbuch (falls jemand die Noten braucht, einfach melden)

Heiliger Nikolaus,
du braver Mo,
i sing dir a Liadl, so guat wia i ko,
i sing dir a Liadl, so guat wie i ko.

Hast in dein Sackerl drinn
Aperl und Kern
viel Nussen und Feign,
mei, de mag i gern.

Sag zu dein Kramperl, glei,
bin no so kloa,
er derf mi fei ja ned
in Sack einidoa.


Nickname 13.12.2006, 07.00| (15/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:

12. Dezember



Da Schlittn, überladen mit Gschenkn,
konnt da Weihnachtsmo a nimma lenkn.
Grodaus geht sei Fahrt in den Grobn,
jetzad derf er so nach Hause trobn.
De Gschenk, sie kemman heier ned o,
mia sand erst nächsts Jahr wieda dro.

Nickname 12.12.2006, 07.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

11. Dezember




i dad dir gern an kalenda gem,
an kalenda zum advent,
in dem, vosteck hinda kloane dialn,
wos is, wos jeda mensch braucht und kennt. 

am 1. war hinda dem dial verständnis,
hindam 2. is phantasie,
hindam 3. humor,
und dann kimmd am 4. a protion euphorie.
hindam 5. findsd de hoffnung,
himdam 6. a menge zeit,
und mochsd des 7. af entdeckst du geborgenheit.
im 8. san spaß und freude,
im 9. is de zuversicht,
hindam 10. voborgen san kraft und stärke,
im 11. is glück und
im 12. des licht.
hindam 13. do is da glaube,
am 14. findsd de menschlichkeit,
am 15. trost
und am 16. frieden,
hindam 17. de zweisamkeit.
am 18. findst du guade gedanken,
am 19. achtung vor mensch und tier,
am 20. hilfe. fast alles is offn, zum öffnen gibts nur no 4.
hindam 21. kimmd de freundschaft
und am 22. de toleranz,
am 23. de innere rua,
am 24. stahlt da christbam in vollm glanz.
hinda dem dial am heilig abend,
san koane geschenke, ned reichtum und geld.
hinda dem dial, do is liebe,
des größte und wichtigste af dera welt.

i dad dir gern den kalenda gem,
den kalenda zum erstn advent,
doch du muasd dir de dinge alle selba suacha,
de jeda mensch braucht und a kennt.

Nickname 11.12.2006, 07.00| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:

10. Dezember





Nachkriegs-Weihnacht


Glei, nach 'm Kriag,
im 46er Jahr,
hats nix zum Essn gebn,
und des is wahr!
Da war des scho allahand,
wennst mit an Bauern warst verwandt.
Net zum verachtn war do
a a Onkl in Amerika!

Am heilign Abend, i schrei "Hurra!,
a Packerl aus Amerika!",
von unsra liabn Tante Rosn,
gefüllt mir hoffnungsvollen Dosn.
I reiß glei auf und reck mein Hals,
obn drauf san pfeigrod 3 Pfund Schmalz.
"A Kilo Bohnakaffee - schau -
a große Dosn mit Kakau!"
Und nebn dro, o guate Seel,
a Büchsn mit Olivnöl,
a große Dosn Reis,
zwoa Kilo Mehl,
wia Schnee, so weiß!

Und alles schrieb die Tante Rosn
höchst eigenhändig auf die Dosn.
Bloß von da Weißblechdosn untn,
da war des Zetterl hoit vaschwundn.
Was kannt in dera Dosn sei?
I habs probiert - a paarmoi glei.
Es war net saua und net siaß,
gschmeckt hats wia eigeschlaffane Füaß.
So ham mia uns die Köpf zerbrocha:
"Was kannt ma aus dem Puiva kocha?"

D' Mam moant: "Des kunnt a Schmankal sei,
mia kocha draus an guatn Brei!"
So haut sie glei mit Muich und Ei
des Puiva in de Pfanna nei.
An guatn Rat gibt ihr no d' Oma:
"Tua nei a Prisn Zimtaroma,
rührs zsamm no mit an Löffe Schmoiz
und tua dazua a Prisn Soiz!"
Und mit am Eibrenn und an Zwiebl,
hats wirkli gschmeckt - war gar net übl!

Ja, liabe Leut, scho drei Tag drauf
klärt mit am Briaf sich alles auf.
Und schuid dro, 's is a schwacha Trost,
warn bloß die Schlampa von da Post!

Denn Tante Rosn, die hat gschriebn:
"I schick euch heit a Packerl nach drübn
mit lauta scheene, guate Sachn
und hoff, dass de a Freud euch machn.
Nur, was ihr leida no net wisst's,
dass Onkl Schorsch jetzt gstorbn is.
Er war trotz seina 90 Jahr
a echta Baia, des is wahr!
I will sein' letztn Wunsch euch kündn:
dahoam wui er sei Ruahstatt findn.
Und so sei es, wie es sei:
setzt 'zn halt in aller Stille bei!
Sei Aschn is in da Weißblechdosn - !
In stiller Trauer: Tante Rosn."

Und so ham mia, - mia wer'n des nia vagessn,
an Weihnachtn '46 unsern Onkl aufgfressen.

Nickname 10.12.2006, 07.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

9. Dezember



Es weihnachtet

von Günter Goepfert

Und der Rauhreif geht um,
Büsch und Baam stenga stumm.
Jeder Halm biagt si sacht.
bald kummt d' Heilige Nacht.

Wiara groß Paradies
jetzt die Münchner Stadt is.
Daß i ollas vozähl:
Selbst der Himmi is hell.

Aufm Kripperlmarkt drunt
glitzerts golden und bunt.
Jedes Gschäft, jeder Stand
hat as Christkind zur Hand.

In der Vorstadt jeds Haus
ganz verzaubert schaugts aus.
Fast auf jedem Balkon
loahnt a Christbaamerl schon.

Bis ins d' Nacht eini spaat,
da werd gwerkelt und gnaht,
da werd bastelt und gschnitzt
und durchs Schlüsselloch gspitzt.

Ja, a Wunder geht um,
werd von selber ois stumm,
werd von selber ois sacht:
Bald kummt d' Heilige Nacht!

Nickname 09.12.2006, 07.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

8. Dezember



A D V E N T
von Wolfgang Ammer

Wenn da Pulverschnee mit seiner Pracht,
As Hoamatland zum Kunstwerk macht.
Da Mensch vom Gmüat her staader wird,
Am Obnd an Kachelofa eischürt.
De Kinder Wünsch ans Christkind stelln,
Erwartungsvoll de Tog scho zähln.

Wenn d Fenstastern wia Lichtorgln blitzn,
De Geldbeitl recht locker sitzn.
Da Mensch mehr isst, als a vatragt,
Se spaater mitm Abnehma plagt.
Wia varuckt durch alle Gschäfta rennt,
Se am Billigglühwein d Lippn vabrennt,
Dann is's Advent.

Nickname 08.12.2006, 07.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

7. Dezember



Eine bayerische Weihnachtsgeschichte

Beim alten Hifinger, pensionierter Postbeamte in Rosenheim, hat sich`s Christkindl des Jahr b`sonders reichlich eing`stellt.

Die sechs Kinder vom Hifinger waren schon lang aus dem Haus und über ganz Deutschland verstraht.

Mit´m Bsuacha hat´s des Jahr net klappt, aber sie ham ihn net vergessen, den Vatta, und alle hams ein schönes Geschenk g`schickt.

Von der Lotte, die wo in Freiburg verheirat is und für die Antike schwärmt, hat er eine sehr schöne Nachbildung der Venus von Milo kriegt. A bißl nackert war`s halt.

Aus Lüneburg vom Xaverl - na ja, jetzt hoaßt er Franz, weil Xaverl ko sei Frau net sagen, de is von da droben - ist ein Familienfoto kumma, er und sie und de Kinder: der Jens, der Uwe und de kloane Heike in am scheena Suibarahma.

s`Roserl, was immer recht praktisch war, hat eahm aus Viechtach drei paar scheene warme Unterhosen g`schickt, und aus München vom Toni ist eine Orginalradierung "Heilige Affen" kumma.

Da Jupp aus Köln - na ja, früher hat er halt Beppi g`hoaßen - hat am Vatta scheene warme Handschuah g`schickt, und am Heiligen Abend is no a groß`Packl vom Peter aus Oldenburg kemma, da war a elektrische Heizdeck`n drinna.

Am ersten Weihnachtsfeiertag setzt se da Hifinger aa glei hi, um sich für die scheena Geschenke zu bedanken.

Weil er als alter Beamter g`lernt hat, dass man schnell, umsichtig und rationell arbatn muaß, hat er erst alle Umschläg g´schriebn, hintereinandaweg und glei de Briefmarkn draufpappt, und dann hat er sich drüberg`macht und für jeden a freundlichs Dankesbriaferl g`schrieben.

Bevor er aber no dazuakemma is, de Briaf alle in de Umschläg z`toa, is sei Spezl, da Gschwendner Max kumma. Der war früha bei da Polizei, is aber aa scho pensioniert. "Geh weida," hat er g`sagt "des konnst morgen aa no macha. Jetzt über d`Feiertag werd de Post do net befördert, des müaßast du als alter Postler wissen, da reißt se doch koana an Hax aus. Geh`ma zum Oberbräu, da lafft heit a zünftiger Schafkopf."

Na ja, da Hifinger hat des eig´sehn und is mitganga. Es is a recht a lustiger Abend worden, und es war schoa bißl spat, wiara wieder hoamkemma is. Er wollt erst glei ins Bett, aber dann hat er de Briaf und de Umschläg liegen sehn, und weil er no so aufkratzt war von dem zünftigen Abend, hat er`s Radio ogmacht, a Muse g`hört, hat no a Halbe drunga und dabei de Briaferl n de Kuwert neido, bloß hat er leider dabei a bißl was durcheinandabracht.

So hat die Lotte aus Freiburg, de mit dem Antik-Tick und der Venus ganz erstaunt g`lesen: "Liebes Kind, vielen Dank für Dein schönes Weihnachtsgeschenk. Ich hab sie gleich mit ins Bett genommen, und sie hat mir die ganze Nacht warm gemacht. Sowas hab ich mir immer schon gewünscht!"

Da Peter in Oldenburg dagegen, der die Heizdecken g`schickt g`habt hat, hat sich net weniger g`wundert, wiara da g`lesen hat: "Deiner kostbaren Weihnachtsgabe habe ich einen Ehrenplatz im Glaskasten eingeräumt, und sie wird allgemein bestaunt!"

Aber auch das Roserl, was de drei warmen Unterhosen g`schickt hat, is a bißl blaß worden wia`s g`lesen hat: "Ich hab sie gleich angezogen und habe mich heute Abend damit beim Oberbräu gezeigt. Sie sind allgemein bewundert worden, besonders von der neuen Kassiererin. Hoffentlich verlier ich sie nicht gleich!"

In Köln, wo de warmen Handschuah her war`n hat der Beppi alias Jupp genauso verwundert g`lesen: "Da hast du mir wirklich eine große Freude gemacht, und sie passen so gut, auch um den Bauch und um den Hintern herum!"

Aber erst der Toni in München, der die Radierung "Heilige Affen" g`schickt hat, der hat vielleicht g`schaut, wiara g`lesen hat:"Ihr seid wirklich alle sehr gut getroffen. Das Bild hänge ich mir im Wohnzimmer auf, damit ich eure lieben Gesichter immer vor mir habe."

No ja, und der Franz Xaver in Lüneburg, der das Familienfoto übersandt hat, der hat glei a paar kernige bayerische Flüch loslassen, von deene er gar net g`wusst hat, dass ers no ko. Schreibt doch da der Vatta:" So ausdrucksvolle Affengesichter habe ich wirklich lang nicht mehr gesehen. Da kann man sich richtig vorstellen, dass der Mensch vom Affen abstammt."

"Müaß`ma doch amoi nach eahm schaugn", ham`sgsagt, de Kinder, "es scheint, er werd a bißl wunderlich, unser Vatta."

Carlamaria Heim

Nickname 07.12.2006, 07.00| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:

6. Dezember - Nikolaus




Da hl. Nikolaus

von Wolfgang Kappes

1

Aufgregt schaun d Kinder auf n Kalender
endlich is soweit und mia ham an sechstn Dezember.
Da Nikolaus klopft nämlich heit Obnd an d Tür,
hota was mitbracht, wos gwiß woaß ma nia?

2

Ob de guatn Tatn wohl alle no glanga,
de ma des ganze Jahr ham beganga?
Manchmoi do laßta sei Ruatn aa tanzn,
bsonders für solche, de d Schul öfters schwanzn.

3

Gern denk i zruck no, an mei Kinderzeit,
an Advent und an d Nikolaus-Feierlichkeit,
ans Herzklopfa und manchmoi ans schlechte Gwissn.
Solche Momente, de möcht ma net missn.

4

Doch sollt ma den Rumme vom Schenka und Kriang,
amoi für ganz kurz auf d Seitn nausschiam.
Mach ma uns doch amoi drüber Gedankn,
wem ma des oide Brauchtum vadankn!

5

Wo hot da Nikolaus eigentlich gwirkt
und wos de Legendn oiss so verbirgt
Da Nikolaus war in Kloaasien dahoam.
Im Jahr Dreihundertfuchzg is er dort gstorm.

6

Ois Bischof von Myra, war der kreizbrave Mo
hauptsächlich nur für de armer Leit do.
In Myra war domois grod Hungersnot,
do hota vateilt Getreide und Brot.

7

Gnua Schiffe san domois mit Getreide weggfahrn,
de olle fürn römischn Kaiser warn.
Do hätts moi an Niklaus sein Ehrgeiz seng soin,
vo jedm Schiff hot hundert Schaffe er woin.

8

Zerscht ham si de Handler dorat no gstellt:
"Da Kaiser der frißt uns, wenn do ebbas fehlt!"
Drauf hot da Niklaus vahandlt und gredt,
hot gschimpft und hot bettlt, hot gwoant und hot bet.

9

Mei Betn bewirkt, sogta, daß koa Körndl fehlt,
wann spata da römische Kaiser nachzählt!
De Handler ham nochgebn und hom eahm oiss bracht,
kurz drauf hot da Niklaus sei Wunder dann gmacht.

10

In Rom hot oiss gstimmt, d Römer ham nix gspannt
und in Myra de Hungersnot, de war gebannt!
Da Nikolaus liegt heit in Bari begrobn,
do in da Gruft wearn seine Boandln aufghobn.

11

Weit reicht vom heilign Niklaus da Glanz,
aa d Ostkirch vaehrtn, in da Byzanz.
In Rußland, do hot man scho ewiglang kennt,
a poor Zarn ham si desweng aa Nikolaus gnennt.

12

Im 12. Jahrhundert, durch d Buachdruckerei,
setzt sei Vaehrung aa im Alpnraum ei.
Ois Bischof, drei Goldkugln in seiner Hand,
isa in unsere Kirchan bekannt.

13

Mi ärgern grod d Preißn, mi gehts zwar nix o,
de nennan an Nikolaus "Weihnachtsmo."
Ma hört aa so Gscheite nachn "Belzebub" schrein,
in Bayern woi ma do scho beim Nikolaus bleim!

Nickname 06.12.2006, 07.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

5. Dezember



Engl gibt`s, des woaß i gwis


Engl gibt`s, des woaß i gwis,
und des ned nur im Paradies,
a wen i saiba nu koan gseng hob,
ich hob oft gschbiad scho eana Gnad.
So mancher sogd, a so a Schmarrn,
doch ich hob scho vui Huif erfahrn,
vui Kraft hob i scho dadurch griagd,
dass mi vo do ned wegga ziagd.
Mei Engl sog`d mia soin uns ned verliern,
sondern om und unt´n zamagriang,
des hoast den Himme auf d`Erden runtahoin,
s`Paradies erschaffn, des is des, wos mia macha soin.
De Engl san nur de Vermittler zwischen uns und Gott,
sie san de schdaadn Diener nur, und helfen in da Not.
Dea oane gschbiad`s, dea andere siecht`s,
i woas das as gibt, de Botn des Licht`s.
Nur drum, bittn mia´s ma´s scho,
weil eigreif´n deafn´s ned einfach so,
mia ham ja unsan frein Willn
und dea schdäd oiwei an erster Stai,
do mischt se a koa Engl ei.
A jeda kon se frei entscheidn,
wos er aus seinem Leben machd,
ob er an Engl glaubn duad,
oda, ob er drüber lacht.
Leichta lem lossd ses scho,
weil ma so manches obgem ko,
dass mia ned so vui drogn miassn,
mit am Engl an da Seitn brauchst ned vadriassn.
Weil´s em ned nur in da Kirch drin hängan,
sondern immer bei uns schdängan,
sie san bei uns ja ollezeit,
und gem uns himmlisches Geleit.
Sie san mittn unta uns, ned weid weg an Himme drom,
genauso wia a Mensch nu do is,
dea eigntlich scho lang is gschdorm.
Drum bedank di bei deim Beschützer,
so lang du des nu konnst,
so lang du nu hier auf Erdn,
und ned beim Himmevadda wohnst.
Maria Widmann

Nickname 05.12.2006, 07.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

4. Dezember

 

Winter werds

Wenn´s draussn wird kold
da Schnee owa folld
koa Bladl hängt mehr an de Baam
da Summa is weit weg wei a scheina Dram
de Welt wird zoudeckt mit an pflamadn Schnee
dann is en da Stubn af da Ofabenk a wieder schee

Nickname 04.12.2006, 07.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

3. Dezember




Kerzn


A Kerzn, de is wia unsa Lebn,
se brennt, dabei schrumpfts langsam ei.
A Kerzn, de wui uns aa Gmüatlichkeit gebn,
im Lebn soits hoit grod a so sei!

A Kerzn, de braucht net vui Energie,
an Docht und an Wachsmantl rum.
Sie brennt und leicht so friedlich dahi,
wias Mondliacht, romantisch und stumm.

A Kerzn, de schenkt uns de Ruah, de ma braucht,
daß da Druck vom Alltag, staad weicht.
So wia de Flamma, de im Dunkln varraucht,
wearn Ängste und Sorgn vascheicht.

A Kerzn, de blinzlt ganz schwach in dei Gsicht,
überredt di zur Nachdenklichkeit.
Sie leicht, daß ma de kloana Fehla net sicht,
tiaf ins Herz und erfüllt oan mit Freid.

A Kerzn, de mahnt uns, sie wui leise song:
"Dei Lebn dauert koa Ewigkeit,
drum leb no, bevors di an Friedhof naustrong
und des Ewige Liacht dir dann leicht!"
Wolfgang Kappes


Nickname 03.12.2006, 07.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

2. Dezember




An Weihnachten


An Weihnachten, der staadn Zeit,
bin i zu Vielem schnell bereit.

G'schenke, Liebe, Solidarität,
doch nur an Weihnacht'n is z'spät.

Heit z'Dog gehts doch nur um Gaid,
so is und bleibts auf dera Weid.

Doch vielleicht kimma's mia no wend'n,
und ned alloa durchs S'pendn.

Na, mit Hilfsbereitschaft und Humor,
s'war ganz leicht, des 'moi zum doa.

So vai Leid auf dera Weid,
und koana vastehts.
Nur komisch, an Weihnacht'n, do gehts.
S'ganze Jahr miast Weihnacht'n sei,
dann war Liebe und Freundschaft neamand nei!

Nickname 02.12.2006, 07.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

1. Dezember




Eine Adventsgeschichte

I woass net, ob dö G'schicht ihr kennt,
sie hat sich ab'gspielt im Advent.
I les euch vor, weils mir fallt ei,
d'Leut sog'n, dös soll wahr g'wen sein.

Da is a alts Muatterl gwesen,
alloa in ihra Stub'n drinn gsessn,
und hat sich so Gedank'n g'macht
was s'Christkind früher ihr hat bracht.

Ja ja, hat's gsagt, dös war'n no Zeit'n
da kunnt ma allerhand bestreit'n
jetzt bin i arm und alt dazua
und hab a kaum zum Essen gnua.

Wia's so da sitzt und überlegt,
hat sie sich einen Plan ausgheckt.
S'Christkind beschenkt doch alle Leit,
jedes Jahr zur Weihnachtszeit,
wia war's, wenn i eam schreib'n tät,
daß i a große Bitt no hätt.

Vielleicht macht's mir no de Freid,
grad heuer in der Weihnachtszeit.
Sie holt sich Bleistift und Papier
aus der Schublad schnell herfür.

Setzt sich an den Tisch sodann
und fangt wia folgt zu schreiben an:
Liebes Christkind, schreibt's mit'm Stift
auf das Papier als Überschrift.
Du bist allmächtig und sehr stark,
schick mir doch bitte 100 Mark!
Erfüll die Bitte einer Armen,
i wünsch an Mantel mir, an warmen.

Wann i dös Geld hätt, war dös schee,
kannt i zum Mantel kaufa geh.
I brauch'n wirklich schon sehr bald,
denn drauss'n ist es bitterkalt.
Hochachtungsvoll hat sie zuletzt
vor ihrem Namen druntergesetzt.

Den Briefumschlag hat's ungeniert
an das Christkind adressiert.
Den Absender auf d'andere Seit,
dös war von großer Wichtigkeit.

Sie tuat den Brieaf in Umschlag nei
und is zum Kast'n grennt a glei.
Nachdem dös alles war gescheh'n,
sah man sie froh nach Hause gehn.

Der Postler von dem Postamt acht
hat koane schlechten Augen g'macht.
So momentan is baff er g'wen,
wia er den Brieaf ans Christkind g'segn.

Des is eam ja no nia passiert,
a Brieaf an's Christkind adressiert.
Er hat sehr lange nachgedacht
und dann den Umschlag aufgemacht.

Als er den Inhalt überblickt,
den Brieaf er an's Finanzamt schickt.
Der Beamte von dera Stell
Öffnet den Brieaf sehr schnell.
Nachdem dös Schreib'n er durchgeles'n
war der Fall ihm klar gewes'n:
Man muaß ihr helfn, des is g'wiß,
schon deshalb, weil bald Weihnacht' is.

Die Kollegen von sei'm Amt,
haben mitg'macht allesamt.
Er braucht da gar net lang zu frag'n
jeder hat was beigetrag'n.
Und wias am Schluß dann festgstellt ham,
war'n 63 Mark beisamm.

Den Betrag nun ganz genau
überwies'n sie der alten Frau.
Die Freud vom Muatterl war sehr groß
darüber Tränen sie vergoß.
Jetzt konnte sie den Mantel kaufn
und braucht nicht mehr ohne lauf'n,
und aus innerer Dankespflicht
hats's no an Brieaf an's Christkind g'richt.

Dös hat sie sich net nemma lass'n,
sie schrieb daher folgendermaßn:
Für die hundert Mark dank' i' dir,
du hast da sehr geholf'n mir.
Doch wenn i'wieder um Geld dich bitt,
so schick mir's doch über's Finanzamt nit,
mit dene is des fei a Gfrett,
solche Lump'n trau i net,
von dene 100 Mark, s'is net derlog'n,
hams 37ge abgezogn.

Autor: unbekannt

Nickname 01.12.2006, 07.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

Teufelsweib´s Adventskalender


Guten Morgen!

Heute um 7.00 Uhr startet er: (m)ein ganz persönlicher Adventskalender für Euch - meine Blogbesucher.

Gefüllt wird er sein mit Geschichten und Gedichten passend zur Vorweihnachtszeit und passend zum bayerischen Teufelsweib.

24 Bayrische Geschichten, Gedichte und Anekdoten sollen Euch durch den Advent begleiten.

Ich hoffe Ihr habt Spass beim Lesen und wünsche Euch eine wunderschöne Vorweihnachtszeit ohne Stress, dafür mit ganz viel Liebe!

Nickname 01.12.2006, 06.54| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

Nickname 01.11.2006, 00.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: